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Fahrberichte

Audi A8 hybrid

Montag, 5. Nov. 2012

Das Flaggschiff der VW-Tochter gibt es nun auch als Hybridversion. Auch auf Landstraßen ist das Zusammenspiel zwischen Verbrennungs- und Elektromotor praktisch.

Das Flaggschiff der VW-Tochter gibt es nun auch als Hybridversion.

Auch auf Landstraßen ist das Zusammenspiel zwischen Verbrennungs- und Elektromotor praktisch. Sieht man beispielsweise, dass hinter einer 70er-Zone eine 50er-Zone folgt, nimmt man einfach den Fuß vom Gas und tankt sozusagen, dank Rekuperation, die Batterie wieder auf.

Der A8 Hybrid beschleunigt in 7,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 235 km/h. In Deutschland kostet der elektrifizierte A8 77.700 Euro.

Hat der Motor des A8 Hybrid die Betriebstemperatur erreicht, gelingt das Anfahren allein durch den Elektromotor. Durch Segeln wird wieder Energie zurückgewonnen.

Äußerlich hat sich nicht viel verändert. Die Front ist A8-typisch geblieben. Elegant mit einem Hauch von Sportlichkeit.

Einziger Unterschied zum Standard-A8 ist das Hybrid-Logo an der Seite und am Heck. Die Seitenpartie wirkt bullig.

Hochwertigkeit ist Standard im Innenraum. Was hier teuer wirkt, ist es auch. Für das Armaturenbrett wurden unter anderem Echtholz und Aluminium miteinander kombiniert.

Das Komfortsitz-Paket vorn kostet 5.670 Euro.

Was bis jetzt noch offen geblieben ist: Funktioniert Hybrid im A8?

O-Ton Sascha Knapp, Autotester:

„Am Ende bleibt die Frage: Braucht man wirklich einen Hybridantrieb? Und ich glaube nicht. Wir fahren hier mit acht Litern, wenn wir uns wirklich zurückhalten. Und ich glaube, dass ist der größte Vorteil einfach bei dem Hybrid. Man hält sich eher zurück. Durch das Anzeigeinstrument versucht man immer im grünen Bereich zu bleiben. Man beschleunigt nicht so sehr stark. Da wird man schon angehalten, dass man vernünftig fährt. Und das könnte vielleicht tatsächlich der Vorteil sein, der irgendwann einmal zum Spritsparen führt.“