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Fahrberichte

Porsche 911 Carrera Cabriolet

Samstag, 5. Mai. 2012

Mit dem 911 Carrera Cabriolet erweitern die Stuttgarter jetzt die neu aufgelegte 911er-Baureihe. Auf dem Circuito de Maspalomas auf Gran Canaria testen wir das Carrera S Cabriolet mit 294 Kilowatt Leistung.

Ausgestattet mit dem Porsche Doppelkupplungsgetriebe, kurz PDK, und dem optionalen Sport-Chrono-Paket beschleunigt das Cabrio noch ein bisschen schneller als bisher und soll trotzdem sparsamer unterwegs sein. Statt in 4,7 ist der Sprint von Null auf 100 km/h in 4,3 Sekunden erledigt. Den Verbrauch gibt Porsche mit 8,7 Litern auf 100 Kilometer an.

Mit dem neukonstruierten Verdeck bleibt die typische 911-Dachkontur erstmals erhalten. Im Stehen öffnet sich das Dach wie von Geisterhand durch einen Knopfdruck am Schlüssel.

Bei gleichen Außenmaßen ist der Radstand beim neuen 911 gegenüber dem Vorgänger um zehn Zentimeter gewachsen. 20-Zoll-Felgen unterstreichen die Sportlichkeit.

Erfrischend anders, wenn auch Geschmackssache, ist die blaue Farbgebung des Innenraums. In fünf Rundinstrumenten sind die umfangreichen Fahrzeuginformationen angeordnet.

Ein elektrisch ausfahrbares Windschott mindert die Luftverwirbelungen bei schnellerem Tempo. Vor allem in den USA ist der offene 911 aus Zuffenhausen beliebt. Knapp 40 Prozent der Cabriolets gehen Richtung Nordamerika. Ein viertel bleibt in Deutschland, jedes achte Cabrio findet seinen Weg nach Großbritannien. Und auch die Chinesen haben Gefallen an offenen Porsche-Modellen gefunden.

Über 118.000 Euro kostet der getestete offene Carrera-Traum in Deutschland, wenn man ihn verwirklichen will. Das Träumen selbst ist weiter kostenlos…