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Fahrberichte

Mercedes-Benz Actros

Mittwoch, 12. Okt. 2011

Wenn die neue Generation eines Langstrecken-LKW vorgestellt wird, dann ist das etwas besonderes. Denn anders als bei neuen PKW-Generationen dauert die Entwicklungsphase sehr viel länger. Bereits vor zehn Jahren hat Mercedes den Grundstein für die neue Actros-Generation gelegt. Fünf Jahre lang wurden Komponenten entwickelt und das Gesamtfahrzeug in parallelen Tests zur Serienreife gebracht. Über 700.000 Mal hat sich der Vorgänger weltweit verkauft – unter anderem in Brasilien, China, im Ostblock und in Europa. Um an diesen globalen Erfolg anzuknüpfen sind viele Besonderheiten bei der Entwicklung zu beachten. Georg Weiberg, Mercedes Benz „Die Märkte unterscheiden sich erstens mal dadurch, dass sie unterschiedliche Abgas-Gesetze haben, das ist eigentlich die Herausforderung. Die europäischen Länder haben zum Beispiel jetzt Euro 6, demnächst ab 2014 als Emissionsvorschrift. Damit müssen wir eine besondere Technik in die Fahrzeuge installieren. Märkte außerhalb Europas sind manchmal insofern schwierig, weil sie noch schlechte Kraftstoffe haben mit hohen Schwefelgehältern. Auch dem müssen wir Rechnung tragen. Und dann gibt es natürlich auch Länder, die von den Straßenverhältnissen schwieriger sind als Europa. Das heißt die Fahrzeuge werden von der Betriebsfestigkeit mehr beansprucht. Aber das haben wir in der Entwicklung, in unseren ganzen Testzyklen mehr oder weniger alles abgedeckt. Rund 20 Millionen Test-Kilometer hat der neue Actros auf der Straße zurück gelegt. Rund 3000 Stunden wurde er im Windkanal getestet. Die Sinus-Kurven-Strecke mit gegensätzlich verlaufenden Wellen simuliert schlechte Fahrbahnverhältnisse. Sie schüttelt den Wagen samt Fahrer ordentlich hin und her. Ein Extrembelastung für das Fahrwerk. Doch auch diese Aufgabe meistert der Actros ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten. Seine Manövrierfähigkeiten stellt der Koloss auf dem Slalom-Kurs eindrucksvoll unter Beweis. Trotz schneller Richtungswechsel kommt der Sattelzug nicht aus der Spur. Mit seinem neuen 12,8 Liter Reihensechszylinder gehört der Actros zu den derzeit effizientesten LKW. 350 Kilowatt Leistung und ein Drehmoment von 2300 Newtonmetern, bieten genug Zugkraft für alle Fälle. Zwischen 5 und 15 Prozent Kraftstoff lässt sich mit Hilfe des Fleet-Board-Fahrzeug-Managements sparen. Bei der hohen Laufleistung eines Langstrecken-LKW kommt da über die Jahre einiges zusammen. Schließlich sollen die Herzstücke der LKW, die neuen Motoren eine Strecke von mindestens 1,2 Millionen Kilometer ohne eine grundlegende Überholung bewältigen können.

Wenn die neue Generation eines Langstrecken-LKW vorgestellt wird, dann ist das etwas besonderes. Denn anders als bei neuen PKW-Generationen dauert die Entwicklungsphase sehr viel länger. Bereits vor zehn Jahren hat Mercedes den Grundstein für die neue Actros-Generation gelegt. Fünf Jahre lang wurden Komponenten entwickelt und das Gesamtfahrzeug in parallelen Tests zur Serienreife gebracht.

Über 700.000 Mal hat sich der Vorgänger weltweit verkauft – unter anderem in Brasilien, China, im Ostblock und in Europa. Um an diesen globalen Erfolg anzuknüpfen sind viele Besonderheiten bei der Entwicklung zu beachten.

Georg Weiberg, Mercedes Benz

„Die Märkte unterscheiden sich erstens mal dadurch, dass sie unterschiedliche Abgas-Gesetze haben, das ist eigentlich die Herausforderung. Die europäischen Länder haben zum Beispiel jetzt Euro 6, demnächst ab 2014 als Emissionsvorschrift. Damit müssen wir eine besondere Technik in die Fahrzeuge installieren. Märkte außerhalb Europas sind manchmal insofern schwierig, weil sie noch schlechte Kraftstoffe haben mit hohen Schwefelgehältern. Auch dem müssen wir Rechnung tragen. Und dann gibt es natürlich auch Länder, die von den Straßenverhältnissen schwieriger sind als Europa. Das heißt die Fahrzeuge werden von der Betriebsfestigkeit mehr beansprucht. Aber das haben wir in der Entwicklung, in unseren ganzen Testzyklen mehr oder weniger alles abgedeckt.

Rund 20 Millionen Test-Kilometer hat der neue Actros auf der Straße zurück gelegt. Rund 3000 Stunden wurde er im Windkanal getestet.

Die Sinus-Kurven-Strecke mit gegensätzlich verlaufenden Wellen simuliert schlechte Fahrbahnverhältnisse. Sie schüttelt den Wagen samt Fahrer ordentlich hin und her. Ein Extrembelastung für das Fahrwerk. Doch auch diese Aufgabe meistert der Actros ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Seine Manövrierfähigkeiten stellt der Koloss auf dem Slalom-Kurs eindrucksvoll unter Beweis. Trotz schneller Richtungswechsel kommt der Sattelzug nicht aus der Spur.

Mit seinem neuen 12,8 Liter Reihensechszylinder gehört der Actros zu den derzeit effizientesten LKW. 350 Kilowatt Leistung und ein Drehmoment von 2300 Newtonmetern, bieten genug Zugkraft für alle Fälle.

Zwischen 5 und 15 Prozent Kraftstoff lässt sich mit Hilfe des Fleet-Board-Fahrzeug-Managements sparen. Bei der hohen Laufleistung eines Langstrecken-LKW kommt da über die Jahre einiges zusammen. Schließlich sollen die Herzstücke der LKW, die neuen Motoren eine Strecke von mindestens 1,2 Millionen Kilometer ohne eine grundlegende Überholung bewältigen können.