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Fahrberichte

Jeep Wrangler Unlimited

Freitag, 5. Aug. 2011

Der Wrangler ist der Jeep schlechthin. Er ist ein direkter Nachkomme des ursprünglichen Willys Jeep aus dem Jahre 1941. Die Form des Kühlergrills hat sich seitdem kaum verändert. Und das Design des Wranglers ergibt sich immer noch ganz klar aus der Funktionalität für das Gelände heraus.

An der Karosserie befindet sich viel unlackiertes Plastik, was dem Erscheinungsbild nicht schadet und bei Fahrten im Gelände nur von Vorteil ist.

Wir testen den 5-türigen Jeep Wrangler Unlimited in der Sahara Edition.

Es gibt ja immer wieder intelligente Lösungen die mich positiv überraschen. Bei diesem Jeep hier sind es die Kopfstützen der hinteren Sitze, die nach hinten klappen, wenn man den Sitz nach vorne klappt.

Was sich leider nicht verändert hat meiner Meinung nach, aber dringen mal einer Überarbeitung bedürfte ist, wie man das Dach öffnet. Zuerst muss man hier diesen Reißverschluss lösen und das Fenster aushängen.

Gleiches natürlich auf der anderen Seite.

Dann muss man den Reißverschluss der Heckscheibe öffnen.

Anschließend diese Verriegelungen vorne an der Oberkante der Scheibe öffnen und das Dach nach hinten kippen. Und dann die Verrieglung hier lösen um anschließend das Dach noch weiter nach hinten zu klappen.

Und zu guter letzt muss man das alles ordentlich verstauen, damit es nicht aussieht wie Kraut und Rüben.

Und dann kann man endlich losfahren.

Fast mühelos schafft es der Wrangler auch unwegsame Hindernisse zu passieren. Das liegt unter anderem an der gut 25 cm hohen Bodenfreiheit.

Doch auch der Jeep Wrangler wird hier zu Lande hauptsächlich auf befestigten Straßen bewegt. Und auf diesen erinnert sein Fahrverhalten ein wenig an das eines Kleinlasters.

Der Jeep Wrangler ist ein Auto, dass man mit normalen Maßstäben nur schwer zu bewerten ist. Auf der Straße fährt er durchaus etwas, nennen wir es mal schwammig indirekt. Im Gelände zeigt er aber was er kann und da liegt auch sein Haupteinsatzgebiet meiner Ansicht nach. Draußen stehen lassen nachts würde ich ihn nicht, denn mit den Reißverschlüssen weiß man ja nicht ob das Auto am nächsten Morgen überhaupt noch da ist, wo man es abends abgestellt hat. Ansonsten, für das Geld ungefähr zwischen 30 und 40 tausend Euro ein recht solider Geländewagen.