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Fahrberichte

Audi TTRS

Samstag, 4. Sep. 2010

Wenn Audi seinen Modellen das Kürzel RS anfügt, steht DAS für kompromisslosen Sportwagenbau. Jetzt bringen die Ingostädter auch den TT als RS-Version auf die Straße.

Entwickelt wurde die puristischen Fahrmaschine von der konzerneigenen Quattro GmbH. 340 PS, kombiniert mit einem Hochleistungsfahrwerk machen den kompakten Allradler stark, leicht und effizient.

Der TT RS sprintet in nur 4,6 Sekunden von Null auf Hundert. Die Spitzengeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 Km/h begrenzt. Auf Wunsch kann die Abriegelung entfallen, dann sind 280 Km/h drin.

Ein großer, feststehender Heckspoiler unterscheidet den TT RS optisch von seinen zahmen Brüdern.

Vorne erkennt man die RS Version durch seine geänderte Bugschürze mit stärker konturierten Lufteinlässen.

Ein Sportfahrwerk verringert die Bodenfreiheit um zehn Millimeter.

Das besondere aber ist der Motor - Audi hat den Fünfzylinder-Motor wiederentdeckt.

Nun erklingt auch beim neuen Audi TT RS das unverwechselbar kehlige Fünfzylinder-röhren, mit dem schon vor drei Jahrzehnten der Ur-Quattro für Gänsehaut

und für faszinierende Fahrerlebnisse sorgte:

Besonders gut hat mir gefallen, das messerscharfe Handling, das Sportfahrwerk, die sehr direkte Lenkung. Er lag wirklich sehr gut auf der Straße und nicht zu vergessen der wunderbare Sound. Das ist natürlich ein Erlebnis, das die Emotionen anspricht. Also ein reinrassiger Sportwagen kann man schon sagen. Wenn man sich in die Schalensitze setzt dann ist das wie ein Anzug, der auf Maß geschneidert ist.

Trotz aller Attribute eines Hochleistungssportwagens: Der Audi TT RS treibt seinen Fahrer nicht durch hektisches, nervöses Verhalten zu Stressreaktionen.

Langstrecken auf der Autobahn können in der Regel im sechsten Gang gefahren werden. Das maximale Drehmoment steht praktisch jederzeit parat - aus dem tiefsten Drehzahlkeller fast bis zum Gipfel.

Mit dieser gewaltigen Durchzugskraft hakt der Audi TT RS Überholmanöver geradezu beiläufig ab.