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Sonstige

ED1000 Rallye – 1.000 km im Elektroauto

Mittwoch, 10. Aug. 2022

Mit der ED1000, einer Rallye ausschließlich für Elektrofahrzeuge, wollen die Veranstalter und die teilnehmenden Autohersteller zeigen, dass E-Autos auch langstreckentauglich sind. In diesem Jahr findet die Rallye bereits zum zweiten Mal statt.

Start und Zielpunkt ist ein Hotel in der Düsseldorfer Innenstadt. Gefahren werden die meisten Fahrzeuge von Prominenten, Autojournalisten oder Youtubern.

Timur Ülker, Schauspieler:

Also ich glaube, die größte Herausforderung ist, sich gegenseitig zu bespaßen. Bei der bei der Länge der Zeit quasi aber auch grundsätzlich die nicht ans Ziel kommen und ansonsten Spaß haben, Spaß haben.

Julien Bossert, Teilnehmer:

Absolut crazy. Also die Vorstellung 1000 Kilometer an einem Tag runter zu reissen, hat mich am Anfang ins Schwitzen gebracht. Aber jetzt wird es immer realistischer, es kommt immer näher und wir haben Bock. Mit dem Dachzelt haben wir auf jeden Fall mehr Verbrauch. Deswegen müssen wir mehr laden, müssen in Kolonne, bzw. im Windschatten fahren. Aber ich glaube das wird trotzdem machbar.

Eileen Hochwind, Teilnehmerin:

Meine Strategie ist ja, kürzere Stopps einzulegen, dafür mehrmals und ich glaube damit, ja, damit fahre ich ganz gut.

Der Start erfolgt zeitlich gestaffelt, sodass kein Gedränge entsteht, denn schließlich ist die Rallye explizit KEIN Rennen. Die Route führt nach Belgien und anschließend in die Niederlande. Aiways tritt zwei mal mit seinem Modell U5 an, welches eine WLTP Reichweite von 410 km aufweist. Opel ist mit dem Van Zafira-e Life und dem kompakten Corsa-e unterwegs. Beide mit einer Reichweite von etwa 320km.

Gesine Cukrowski, Schauspielerin:

Ich finde das Thema Mobilität doch sehr, sehr wichtig. Und wenn ich mich so umhöre, auch in meinem Bekanntenkreis, ja, es gibt einfach noch große Ängste, was die Reichweite angeht. Wie weit kommt man mit einem E Auto? Und das was diese Rally zum Ziel hat, ist zu beweisen, dass man auch auf Langstrecke gut mit E-Autos fahren kann. Und entsprechend ist es mir eine große Freude, daran teilzunehmen, darauf aufmerksam zu machen.

Timur Ülker:

Also ich muss erstmal sagen, das ist mein erstes Mal, dass ich an einer Rally teilgenommen habe und dann auch noch mit einem Elektrofahrzeug. Also das hätte ich mir niemals erträumt. Das ist ja eine Langstrecken-Rally und dass ich mit einem Elektrofahrzeug mithalten kann, ist unfassbar.

Kilometer um Kilometer legen die Fahrzeuge ohne Zwischenfälle und bei gutem Wetter zurück. Am Mittagsstop im holländischen Hoek können die Teilnehmer sich stärken, ihre Fahrzeuge laden und die Aussicht auf die Nordsee genießen. Die Ladeleistung des Corsa-e liegt mit 100kW knapp über den 90kW des Aiways U5.

Insgesamt haben sich 18 Teams von 13 verschiedenen Herstellern auf die Rallye eingelassen.

Gesine Cukrowski:

Also wenn ich die Möglichkeit habe, mit einem E-Auto zu fahren, dann fahre ich lieber mit dem E-Auto, weil ich einfach lieber damit fahre. Das reine Fahren macht mit einem E Auto, mir persönlich, viel, viel mehr Spaß.

Timur Ülker:

Ich denke schon, dass der Verbrennungsmotor sich nach und nach abschaffen wird. Ich glaube, da gibt es ja auch schon Diskussionen und ich glaube der Elektromotor wird demnächst fest integriert sein und ich hoffe, dass es auch mehr Ladestationen geben wird.

Dann heißt es zurück auf die Piste, für die zweite Hälfte der Strecke über Bielefeld zurück nach Düsseldorf. Die Verbräuche der verschiedenen Teilnehmerfahrzeuge lagen zwischen 11,7 und 27,7 kWh/100km, die Zeiten für die 1000km lange Strecke zwischen 10:18h und 15:41h.

Gesine Cukrowski:

Super. War toll. Ich hätte noch ein bisschen länger an der Nordsee bleiben können, aber alles andere war auch herrlich.

Julien Bossert:

Also es war super crazy. 1002 Kilometer einfach so runter zu reissen, habe ich mir am Anfang mega schwer vorgestellt. Es fiel einem dann superleicht, aber wir sind auch super froh jetzt anzukommen.

Bernd Abel, Aiways:

Entspanntes Reisen, keine Rückenschmerzen, Auto hat super funktioniert.

Fabian Mechtel, Automobilredakteur:

Und keine Strategie, vor allem. Wie beim Englischen Fußball Kick and Rush. Ja, das war tatsächlich unsere Taktik. Wir sind einfach so gefahren, wie man ganz normal fährt. Schnell, also das was erlaubt ist und dann geladen, wenn leer.

Am Schluss erhält jeder Teilnehmer noch ein exklusives Poster als Souvenir.