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Fahrberichte

Smart Brabus EQ

Donnerstag, 8. Nov. 2018

Diesmal beginnen wir unseren Test zum rein elektrisch angetriebenen smart Brabus EQ mit einer kleinen Reise zurück in die Technik-Vergangenheit:

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Reich ist heute unser Thema. Denn reich musste man früher zum Beispiel schon sein, wenn man keine funzelige Gaslampe, sondern elektrisches Licht nutzen wollte. Denn in der Zeit nach 1878 als Thomas Alva Edison die Glühlampe erfunden hatte, war das zunächst natürlich noch richtig teuer; man brauchte viel Geld. Das gilt auch für die Elektromobilität, denn unser Smart EQ zum Beispiel kostet 11.000 Euro mehr, als die Variante mit Verbrennungsmotor. Und da stellt sich natürlich die Frage: Was kriegt man dafür?“

Wir haben uns für unseren Test eine knallfarbene Version mit Brabus Stylepaket ausgesucht. In Deutschland kostet das 4.350 Euro zusätzlich. Im Kofferraum hat der Kleine das Elektrozubehör dabei.

Auch im Innenraum findet sich die knallige Außenfarbe wieder. Ein weiterer Blickfang ist das Multifunktions-Sport-Leder-Lenkrad. Schaltknauf und Handbremsgriff sind ebenfalls mit Leder versehen. Ein extra Instrument gibt Auskunft über Stromverbrauch und Ladezustand der Batterie. Elektrofahrzeug und Cabrio, das schließt sich bei smart nicht aus. Alle Versionen, auch Zwei- und Viertürer geschlossen gibt es als Elektroversionen. Fürs perfekte Freiluftgefühl lassen sich die Seitenholme entfernen und in einem dafür vorgesehenen Ablagefach in der Heckklappe verstauen.

„Grundsätzlich könnte es ja auch so sein, dass so ein E-Auto günstiger ist als ein Auto mit Verbrennungsmotor, denn es hat ja ganz viele Teile nicht mehr. Keinen teuren Verbrennungsmotor, keinen Auspuff, keine Kupplung, keine Schaltung oder kein teures Achtgang-Automatikgetriebe. Dagegen gibt es aber Details, die richtig teuer sind. Hier das 22 kW-Ladekabel allein kostet 840 Euro und dann ist da natürlich noch die teure Batterie. Und heute weiß noch kein Mensch, wie lange die Akkus wirklich halten werden. Deshalb mein Vorschlag: Heute ein Elektroauto leasen, in zwei drei Jahren dann zurückgeben und sich dann ein Auto mit der neuesten Technologie kaufen.“