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Fahrberichte

Kia Ceed Sportswagon

Dienstag, 6. Nov. 2018

Ein waschechter Koreaner war der Kia Ceed nie - entwickelt in Deutschland, gebaut in der Slowakei - sollte er schon immer Europäer von sich überzeugen. Das hat gut funktioniert, denn rund 150.000 Fahrzeuge wurden bisher alleine in Deutschland verkauft.

Auf eine Länge von 4,31 Meter bietet bereits der normale Ceed ausreichend Platz. Doch mit dem Kombi geht noch mehr. Der Ceed Sportswagon kommt auf eine Länge von 4,60 Metern. Äußerlich kommt er eher etwas gediegen daher. Eine sich hinten von oben nach unten verjüngende Fensterlinie, ein integrierter Dachspoiler über der angeschrägten Heckscheibe und angedeutete Luftauslässe an den äußeren hinteren Ecken verströmen einen Hauch Dynamik. 

Ronny Levstek, Autotester:

„Motortechnisch sind wir mit dem 1.6 Liter Turbodiesel unterwegs. Natürlich erfüllt er die Norm Euro 6 d-TEMP, und leistet 100 kW. Laut Kia soll man mit diesem Motor hier 3,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen. Das kann ich in der Praxis leider nicht testen, da wir kurvige Straßen befahren und vor allem Straßen mit einer höheren Steigung. Aber laut meinem Tacho verbauche ich jetzt aktuell 5,8 Liter im Durchschnitt, und das finde ich bei solchen Straßenverhältnissen trotzdem in Ordnung.“

Der Diesel grummelt leise, aber hörbar vor sich hin, wird beim Leistungsabruf etwas lauter, quält die Insassen aber nicht. In der Endgeschwindigkeit bleibt er 10 km/h hinter dem Benziner zurück. Der Sportswagon kostet 1.000 Euro mehr als der normale 5-Türer.

„Das Fahrwerk des fünftürigen Kia Ceed und das vom Sportswagon ist meiner Meinung nach identisch abgestimmt. Beide fühlen sich straff an. Das soll jetzt kein Negativpunkt sein. Mir persönlich gefällt es, da ich das sportliche Fahren eher bevorzuge.“

Für alle, die optisch mehr wollen, ist in Kürze der vom Dreitürer zum fünftürigen Shooting Brake mutierte Pro Ceed zu haben. Der Sportswagon spielt die Rolle des praktischen Alltagsbegleiters und das mit viel Liebe zum Detail.