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Fahrberichte

Der neue BMW X5

Mittwoch, 24. Okt. 2018

Vor 20 Jahren erfand BMW mit dem X5 das Segment der Sports Acivity Vehicle. Technisch hat die neueste Generation jetzt einen Sprung nach vorne gemacht. Optisch sind die Gene des Urahnen erkennbar. Ein Zeichen dafür, dass BMW mit den X-Modellen schon damals ein gutes Gespür für den Trend hatte.

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Seit 1999 hat sich der BMW X5 mehr als 2 Millionen Mal weltweit verkauft. Nun ist er neu, von außen zu erkennen an der größeren Niere, also dem Kühlergrill, und den neuen Heckleuchten. Gewachsen ist er auch auf 4,92 m in der Länge, ein Plus von vier Zentimeter, in der Breite um sechs Zentimeter auf 2 Meter Breite und höher geworden ist er auch jetzt 1,74 m.“

Die große, von einem einteiligen Rahmen eingefasste BMW Niere ist das auffälligste Merkmal an der Fahrzeugfront.

In der Seitenansicht trägt die präzise geführte und im Bereich der hinteren Tür ansteigende Charakterlinie zum modernen Erscheinungsbild des neuen BMW X5 bei.

Am Heck sind sämtliche Lichtquellen in LED-Technik ausgeführt und der Look dadurch aufgewertet.

Aufgestockt haben die Münchner die Zahl der Fahrassistenten. So kann der X5 nun auch teils autonom fahren.

„Die aktuellen Assistenzsysteme im neuen BMW X5 sorgen dafür, dass ich mich im Stau nicht langweile, weil ich für eine gewissen Zeit zumindest die Hände vom Lenkrad nehmen kann. Dann kann ich zum Beispiel einen Schluck Wasser trinken, aber wenn ich die Hände zulange nicht am Lenkrad habe, dann warnt mich das Fahrzeug, dass ich mich wieder auf den Verkehr konzentrieren soll. Dazu gibt es dann auch einen Pieps-Ton, denn die Gesetzgebung ist so, dass ich noch nicht unbegrenzt lange mit den Händen vom Lenkrad genommen fahren darf, deswegen müssen die Hände jetzt wieder hin. Außerdem überwacht eine Kamera im Cockpit auch, ob ich, wenn ich die Hände nicht am Lenkrad habe, mich trotzdem auf den Verkehr konzentriere oder vielleicht zu viel mit dem Beifahrer quatsche, denn auch das ist durch die Gesetze noch nicht abgedeckt und deswegen zumindest in Deutschland noch verboten. In den USA darf man das schon ein bisschen länger, deswegen kann ich hier die Hände länger vom Lenkrad lassen.“