Facebook Pixel

Fahrberichte

Peugeot Rifter

Donnerstag, 11. Okt. 2018

Mit dem neuen Rifter zeigt Peugeot, dass man nicht unbedingt ständig ein neues SUV-Modell vorstellen muss. Der Franzose lässt sich getrost als Hochdachkombi oder Van kategorisieren.

Es gibt ihn mit einem Benzin- und zwei Dieselmotoren. Wir testen den stärkeren Diesel.

Emmanuel Schäfer, Autotester:

„Der Fahreindruck hier im größeren Diesel ist wirklich angenehm. Also es ist trotzdem verhältnismäßig leise. Ich hätte gedacht, dass es lauter ist und ich habe auch definitiv schon in lauteren Fahrzeugen gesessen, die mehr gekostet haben. Dann vom Ansprechverhalten, ja, wir haben jetzt hier die Achtgang-Automatik, wenn ich da drauftrete, dann schaltet er zurück und es geht auch zügig vorwärts. Das ganze dauert natürlich ein bisschen, aber das ist ja auch eher ein Van. Offroad Van nennt Peugeot den Rifter und dafür ist das allemal in Ordnung.“

Das 1,5 Liter Aggregat leistet 96 kW und beschleunigt den Rifter in 10,4 Sekunden von 0 auf 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h.

Außen finden sich Designmerkmale die allen Peugeot-Modellen gemein sind. So zum Beispiel der Chromumrahmte Kühlergrill. Die Nebelscheinwerfer liegen geschützt in der robusten Kunststoffbeplankung. Unser Rifter ist 4,40m lang, es soll jedoch zukünftig auch eine Langversion mit 4,75m Länge geben. Diese kann dann auch um eine dritte Sitzreihe ergänzt werden.

Dank Advanced Grip Control kommt der Peugeot Rifter auch abseits befestigter Straßen gut voran. Es gibt sogar eine Bergabfahrhilfe für steiles Gefälle.

„Zu Preisen zwischen 20 und etwas über 30.000 Euro bekommt man einen Rifter mit einem großen oder kleinen Motor und verschiedenen Ausstattungsvarianten. Und das ist wirklich in Ordnung, wenn man überlegt wie viel Nutzwert, wie viele Ablageflächen es da gibt. Also ich finde da hat Peugeot schon ein sehr stabiles Auto auf die Beine gestellt.“