Facebook Pixel

Fahrberichte

Mercedes-Benz C63s AMG

Dienstag, 11. Sep. 2018

Achtzylinder Motoren zählen zweifellos zu einer langsam aussterbenden Antriebsart. Doch allen Diskussionen um Verbrauch und CO2-Ausstoß zum Trotz: Beim Mercedes-AMG C63 zählt ein solches Triebwerk weiterhin zum festen Bestandteil.

Ebenso wie der Heckantrieb. Die Entwickler haben für das Facelift ein ganzes Maßnahmenpaket geschnürt, um die Längs- und Querdynamik noch einmal zu verbessern. Und trotzdem bleibt dieses Fahrzeug weiterhin alltagstauglich, so unser Eindruck nach ersten Kilometern auf der Landstraße.

Ronny Levstek, Autotester:

„Mercedes Benz hat die C-Klasse aufgefrischt und somit auch die AMG Modelle. Nach dem C43 folgt nun der C63. Und wenn man sich die Front etwas genauer anschaut fällt einem direkt auf, dieser Kühlergrill stammt von den AMG GT Modellen. Außerdem wurde im Innenraum einiges erneuert und in der Technik ebenfalls. Was genau schauen wir uns heute mal genauer an.“

Nach außen hin zeigt der C63 AMG volle Sportlichkeit. In der Kühlerverkleidung liegen jetzt vertikale Lamellen in Hochglanzchrom statt Querrippen.

Auch die Rückansicht vermittelt mit zwei überarbeiteten Doppelendrohrblenden einen kraftvollen Auftritt.

„Im Innenraum platz genommen fällt einem das neue überarbeitete Lenkrad auf. Das ist hier unten abgeflacht und die auffälligste Neuerung hier sind die Multifunktionstasten mit den Touchflächen. Die kennt man übrigens aus der E-Klasse sowie dem CLS. Den analogen Tacho kann man optional auch wenn man möchte durch ein 12,3 Zoll Kombiinstrument ersetzen. Für meinen Geschmack wirklich gut gelungen.“

Der Achtzylinder hängt klasse am Gas und zieht aus so gut wie jedem Tempobereich nochmals kraftvoll durch. Unsere C63s AMG Limousine sprintet von 0 auf 100 km/h in vier Sekunden und erreicht 290km/h Spitzengeschwindigkeit. Für saubereres Abgas ist der V8 jetzt mit einem Partikelfilter ausgestattet.