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Sonstige

Formula Student Germany am Hockenheimring

Donnerstag, 23. Aug. 2018

Bereits zum dreizehnten Mal lockt die „Formula Student Germany“ Nachwuchs-Autokonstrukteure an den Hockenheimring. Die Studenten präsentieren ihre selbst entwickelten und gebauten einsitzigen Rennfahrzeuge und treten in verschiedenen Disziplinen mit ihren fahrbereiten Prototypen gegen einander an. Das Starterfeld ist international: 118 Teams mit rund 3.500 Studenten aus 23 Nationen gehen an den Start.

Bei den dynamischen Disziplinen wird in den drei verschiedenen Klassen gestartet: „Combustion“, also mit Verbrennungsmotor,…

„Electric“ mit rein elektrischem Antrieb…

und „Dirverless“, also autonom fahrend. Diese neue Klasse feierte im vergangenen Jahr mit drei Teams ihre Premiere. In diesem Jahr sind 18 Teams in der Kategorie „Driverless“ vertreten.

Die Automobilindustrie schätzt die Nachwuchskonstrukteure für ihre frische Herangehensweise und die Kreativität, mit der sie die Aufgaben umsetzen. Als Sponsoren stehen verschiedenste Firmen den Tüftlern zur Seite. Bereits seit 2007 ist zum Beispiel Audi als Sponsor bei der Formula Student Germany dabei.

Tobias Becker, Audi Personalmarketing:

„Also wir unterstützen die Teams mit Knowhow, und natürlich auch einer Hilfestellung. Gerade vergangene Woche war ein Team da, die eine spezielle Zertifizierung für ein Ladegerät noch haben wollten. Da können wir unter die Arme greifen. Natürlich finanziell auch und eben mit den Möglichkeiten der individuellen Karriereplanung.“

In diesem Jahr unterstützt Audi vier Teams: Zwei von der TU München mit einem autonom fahrenden Prototypen und einem Elektrofahrzeug, sowie zwei weitere Teams mit Elektrofahrzeugen.

Den Sieg bei der Formula Student Germany erringt am Ende das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion, Finanzplanung, Verkaufsargumentation und Rennperformance. Das autonom fahrende Fahrzeug der TU München schafft es in seiner Klasse auf den sechsten Platz und die Elektro-Crew der TU München belegt den zehnten Platz. Aber es sind nicht nur die Platzierungen, die zählen, sondern auch der Austausch und die neuen Ideen mit denen die Jung-Ingenieure in die nächste Vorbereitungsphase starten.