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Fahrberichte

BMW 330e Plug-In e-Drive

Freitag, 25. Mai. 2018

Das erste Plug-In-Mittelklässler-Neuwagen von BMW: Der BMW 330e. Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein ganz normaler 3er von BMW. Doch unter seinem Blechkleid schlagen zwei Herzen. Antriebstechnik, die auch im 5er und im 7er zu finden ist.

Die Modelle mit denen BMW die Elektrifizierung seiner Flotte vorantreibt, nennen sich „e-Drive“.

Ronny Levstek, Autotester:

„Die Dreier-Serie ist das Volumenmodell von BMW. Und hier steht ein ganz besonderes Fahrzeug. Die Besonderheit an diesem BMW ist folgendes: Hier handelt es sich um den 330e, das erste Plug-In-Mittelklässler-Fahrzeug von BMW.“

Wir testen die Ausstattung „Luxury Line“, die sich durch ihren Chromschmuck um die Fenster und an den Lufteinlässen auszeichnet. Ein Merkmal der i Performance Modelle zu denen auch die Plug-In-Hybridmodelle zählen sind hellblaue Details, wie

Kühlerstreben oder die Nabe in der Felge.

Das „e“ trägt der Hybrid nicht nur im Namen. In Deutschland weist auch ein „E“ im Kennzeichen Fahrzeuge aus, die auch einen Elektromotor an Bord haben.

Das liegt daran, dass der Elektromotor kurzzeitig bis zu 250 Newtonmeter Drehmoment liefern kann. In 6,1 Sekunden sprintet der Plug-In-Hybrid von Null auf 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 225 km/h. Den Benzinverbrauch gibt BMW mit 2,1 Litern auf 100 Kilometer an. Vorausgesetzt, die Batterien powern voll mit.

„Der Innenraum des 330e unterscheidet sich zum normalen 3er rein optisch überhaupt nicht. Bis auf einen Knopf. Und zwar den e-drive Schalter. Mit dem kann man drei Fahrmodi auswählen, um elektrisch unterwegs zu sein.“

Der „Auto eDrive“-mode bewegt das Fahrzeug im kombinierten Antrieb mit Verbrennungs- und Elektromotor. Im „Max E-Drive“ Modus wird das elektrische Fahren bis zu einer Geschwindigkeit von 120 km/h ermöglicht. Der „Save Battery“ Modus hält den aktuellen Ladezustand der Batterie oder lädt sie sogar nach.

Vor allem in den Umweltzonen der Städte ist elektrisches Fahren interessant. Auch für viele Pendler bietet sich der alternative Antrieb an. Um ihn in vollem Umfang zu nutzen, muss man regelmäßig zum Ladekabel greifen. Sonst fährt man schnell wieder als Umweltsünder mit Benzin.