Fahrberichte

Mercedes-Benz: Facelift für die S-Klasse

Dienstag, 25. Jul. 2017

Nach vier Jahren bekommt die Mercedes S-Klasse ein Facelift: Es gibt nicht nur eine optische Frischzellenkur, auch bei der Technik legt Daimler nach.

Die Schweiz, bekannt für die Alpenlandschaft und der perfekte Ort für eine Fahrpräsentation der Mercedes S-Klasse.

Nach vier Jahren bekommt die Mercedes S-Klasse ein Facelift: Es gibt nicht nur eine optische Frischzellenkur, auch bei der Technik legt Daimler nach. Die Front des Flaggschiffs wurde leicht überarbeitet, neu sind der Kühlergrill und der Stoßfänger.

Die Rückleuchten wurden ebenfalls umdesignt und strahlen in Kristalloptik. Die Heckstoßstange wurden im unteren Bereich leicht verändert. 

Es ist ein erhabenes Gefühl, das einen beim Einstieg beschleicht – egal ob vorne oder hinten. Üppige Platzverhältnisse und feine Materialien sorgen für Noblesse.

Eine Traditionszahl des Hauses wird mit dem S 560 wiederbelebt. Sie bezeichnet nun den V8, der trotz Reduzierung auf vier Liter Hubraum dank ausgefeilterer Bi-Turbo-Technik gegenüber seinem Vorgänger mit 5,5 Litern Volumen 27 PS an Leistung zugelegt hat. Der Allradantrieb wurde komplett neu konfiguriert, verteilt nun die Kraft variabel von der Hinterachse nach vorne statt wie bisher mittels fixer Aufteilung.

Die Performance Abteilung aus Affalterbach lässt sich nicht bitten und frischt die Topmodelle gleich mit auf. Wer eine Mercedes-AMG S-Klasse möchte, hat auch weiterhin die Wahl zwischen dem S 63 und dem S 65. Zwei Mal S-Klasse AMG, zwei völlig unterschiedliche Motoren und zwei verschiedene Konzepte. Während der S 63 mit seinem V8-Biturbo die extrasportliche Luxuslimousine gibt, ist der S 65 mit seinem V12-Biturbo mehr Prestigeobjekt denn je. Insgesamt bietet Mercedes das S-Klasse Facelift in 24 Modellvarianten an. Der Preis fängt ab 84.639 Euro in Deutschland an.