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Fahrberichte

Jeep Renegade auf Basis des Fiat 500L

Dienstag, 16. Sep. 2014

Der Neueste Jeep kommt aus dem Fiat-Crysler Konzern: der Renegade. Er ist tatsächlich ein Abtrünniger, denn nur das Design und der Name Jeep stammen aus Amerika, die Technik weitestgehend von Fiat. Die Basis bildet dabei der Fiat 500L.

Ein abtrünniger Italo-Amerikaner möchte die Welt erobern. Was vielleicht nach einem schlechten Western klingt, ist der Neueste aus dem Fiat-Crysler Konzern: der Jeep Renegade. Er ist tatsächlich ein Abtrünniger, denn nur das Design und der Name Jeep stammen aus Amerika, die Technik weitestgehend von Fiat. Die Basis bildet dabei der Fiat 500L.

Da der neue kleine Jeep in Italien gebaut wird, gibt es ihn in für Jeep ungewöhnlich vielen Ausstattungen und Motorisierungen, es entfällt die aufwendige Logistik für den Transport aus Amerika. Neben der Sport, Longitude und Limited Ausstattung gibt es ihn auch noch als Trailhawk.

Wir sind genau diese gefahren. Zugleich ist es aber auch die teuerste Variante und schlägt mindestens mit ordentlichen 31.900 Euro zu buche.

An vielen Stellen erinnert der Renegade an den ersten Jeep von 1941, so zum Beispiel auch in den Rückleuchten. Diese sind in einem X-Design gehalten, das kennt man vom Zusatz-Benzinkanister, den es damals gab.

Der Kofferraum fasst zwischen 351 und 1297 Liter.

Auch an den Lautsprechern kann man das Gesicht des 1941er Jeeps erkennen.

Im Bereich Komfort und Sicherheit will der Italo-Amerikaner groß auftrumpfen. Man kann Ihn mit bis zu 70 Sicherheitsfunktionen ausrüsten, obligatorische Airbags und Sicherheitsgurte mit eingerechnet. Erwähnenswert sind aber elektronischer Überrollschutz, Rückfahrkamera und Auffahrwarnsystem.

Angetrieben wird unser Renegade Trailhawk vom 2.0l MultiJet Diesel Motor mit 125 kW bzw. 170 PS aus dem Fiat-Regal. Der Verbrauch wird mit 5,9 Litern angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit mit 196 km/h. Den Spurt von null auf 100 km/h schafft er in 8,9 Sekunden.

Da Jeep für Abenteuer steht, soll auch der Neue in Punkto Geländetauglichkeit seinen größeren Brüdern in Nichts nachstehen. Und so schlägt sich der Renegade mit dem neuen 4x4 System wacker durch das Unterholz. Er verfügt über 20,5 Zentimeter Federwege, so dass auch größere Unebenheiten kein Problem für ihn darstellen. Aber auch auf der Straße macht er eine gute Figur, nicht zuletzt dank seiner straffen Federung.

So gesehen kann der Jeep-Fan nicht klagen und wer noch immer Zweifel hat: Die besten Western kamen schließlich aus Italien.