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Fahrberichte

Porsche Cayman und Boxster GTS

Freitag, 30. Mai. 2014

Porsche baut die Cayman- und Boxster-Familie weiter aus. Beide kommen erstmals als GTS-Modelle auf den Markt und bilden die sportliche Speerspitze ihrer jeweiligen Baureihe. Auf dem Circuit Mallorca zeigt zunächst der Cayman GTS was in ihm steckt.

„Wir sind heute schon mal direkt auf der Rennstrecke und das hat einen guten Grund, denn der Porsche Cayman GTS ist genau für die Rennstrecke gemacht. GTS steht für Gran Turismo Sport und geht wie so vieles bei Porsche auf eine Geschichte zurück. Es gab nämlich schon im Jahr 1963 einen Porsche 904 GTS und das war ein Rennwagen, der auch für die Straße zugelassen war. Und genau das funktioniert auch mit dem modernen Cayman GTS. Er ist wunderbar für die Rennstrecke geeignet aber auch für den Alltag.“

Der Sechszylinder-Boxermotor des neuen Cayman Top-Modells basiert auf dem 3,4-Liter-Triebwerk des Cayman S. Durch eine detailliert optimierte Abstimmung leistet er 340 PS. Das Drehmoment hat um zehn Newtonmeter zugelegt.

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Der Unterschied zwischen einem Cayman S und einem Cayman GTS ist auf dem Papier gar nicht mal so groß. Das sind ein paar Zehntel in der Beschleunigung, ein paar km/h in der Endgeschwindigkeit, könnte man meinen, wenn man das Auto nicht fährt. Aber auf der Rennstrecke sind die vielen Details, die zusammen kommen ganz einfach ein großer Unterschied zwischen Cayman S und Cayman GTS.

Die Karosserie ist dank PASM um zehn Millimeter tiefergelegt, was zur Dynamiksteigerung beiträgt.

Optional kann das fahrdynamische Potenzial des GTS-Zweisitzers mit Porsche Torque Vectoring noch weiter erschlossen werden. Durch gezielte Bremseneingriffe am kurveninneren Hinterrad verbessert das PTV das Lenkverhalten, die Lenkpräzision und die Agilität des Fahrzeugs.

Passend zur geschlossenen hat Porsche dem Cayman außerdem die entsprechende offene GTS Version, den Boxster GTS zur Seite gestellt.

„Im Boxster GTS serienmäßig sind das Sport-Chrono-Paket, die straffen Dämpfer und vor allem auch die Sport-Abgas-Anlage Und damit fängt das Vergnügen an. Denn über diese Taste hört man den GTS im Tal schon, wenn man in den Bergen erst losfährt.“

Das Stoffverdeck lässt sich auch während der Fahrt öffnen. Bei den Leistungsdaten steht der offene GTS dem geschlossenen Cayman kaum nach.

In Verbindung mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe PDK und aktivierter Sport Plus-Taste spurtet der Boxster GTS in 4,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Das Coupé ist sogar noch eine Zehntelsekunde schneller. Damit setzen beide neue Referenzwerte. In Deutschland ist der Boxster GTS ab knapp 70.000 Euro erhältlich.