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Fahrberichte

Volkswagen Golf Sportsvan

Freitag, 16. Mai. 2014

Als der Golf Plus im Jahr 2004 auf die Straße kam, wurde er von vielen als das bezeichnet, was er tatsächlich wurde: Ein Rentnerauto. Seitdem sind zehn Jahre vergangen. Zeit für VW, den etwas in die Jahre gekommenen Renner durch etwas frisches zu ersetzen.

Als der Golf Plus im Jahr 2004 auf die Straße kam, wurde er von vielen als das bezeichnet, was er tatsächlich wurde: Ein Rentnerauto.

Seitdem sind zehn Jahre vergangen. Zeit für VW, den etwas in die Jahre gekommenen Renner durch etwas frisches zu ersetzen. Der Nachfolger des Golf Plus heißt: Golf Sportsvan.

Er soll die guten Tugenden des Vorgängers mit etwas mehr Attraktivität für neue Zielgruppen verbinden und so den Sprung vom Rentnerauto zu einem Fahrzeug für alle Altersgruppen schaffen.

O-Ton (Deutsch): Torsten Volkmer, Produktmanager Golf Sportsvan

„Zusätzlich zu der bisher bekannten Kundengruppe, die wir mit der hohen Sitzposition, der top Übersichtlichkeit ansprechen, zeigt der Golf Sportsvan in seiner aktuellen Version ein sehr sportliches dynamisches Design, mit dem wir junge Familien und junge Kunden ansprechen.“

Der Sportsvan ist gut 8 Zentimeter länger als ein normaler Golf, aber über 22 Zentimeter kürzer als ein Golf Variant. Dennoch bietet er jede Menge Platz im Innenraum. Kurze Überhänge, eine kürzere Fronthaube und eine lange Fahrerkabine machen dies möglich. Die Höhe ist mit 1 Meter 58 auf dem Niveau des Vorgängers. Zwar sind die Sitze etwas nach unten gerückt, Ein- und Ausstieg sind aber weiterhin sehr bequem. Praktisches Feature: Die Rückbank, die sich nicht nur geteilt umklappen, sondern auch um 18 Zentimeter verschieben lässt.

Technisch basiert der Sportsvan auf dem modularen Querbaukasten von VW. Während das Blechkleid kaum Gleichteile verwendet, sind die Komponenten untendrunter zu über neunzig Prozent identisch zu denen des Golf. Dies macht sich auch in den Fahreigenschaften bemerkbar. Der etwas höhere Schwerpunkt fällt kaum auf, das Fahrwerk gibt immer gute Rückmeldung, Schaltung und Lenkung sind makellos. In Sachen Technik bringt der Golf Sportsvan einige neue Features in die Modellreihe.

O-Ton (Deutsch): Torsten Volkmer, Produktmanager Golf Sportsvan

„Als neue Features im Golf Sportsvan zusätzlich zu dem zahlreichen Angebot der Sicherheitssysteme und Fahrassistenzsysteme der Golf-Familie ist die Blind-Spot-Detection dazugekommen. Das ist eine Totwinkel-Erkennung, die wir zusätzlich noch ergänzt haben mit einem Erkennungssystem für Ausparksituationen, einem Ausparkassistenten.“

Ende Mai kommt der Golf Sportsvan auf den Markt. Zunächst mit vier Benzin- und zwei Dieselmotoren. Die Preise beginnen bei gut 19 ½ Tausend Euro. Das ist mehr als ein Golf oder Golf Variant kostet, jedoch deutlich weniger als der etwas größere Touran.