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Fahrberichte

Seat Leon Cupra Dreitürer

Freitag, 28. Feb. 2014

Seat präsentiert mit dem Leon Cupra ein neues sportliches Topmodell. Angetrieben wird er von einem Zweiliter-Triebwerk, das in zwei Leistungsstufen, mit 195 und 206 kW erhältlich ist.

„Der Cupra ist ein drei-in-einem Kozept: Er ist spritzig in der Stadt, er ist rassig auf der Rennstrecke und lässig auf der Landstraße und das ganze geht durch Tastendruck, durch den Schalter im Armaturenbrett kann umstellen zwischen komfortabel, sportlich, cupra-dynamisch. Dann ändert sich auch der Sound und beim Runterschalten gibt das Auto selbstständig richtig toll Zwischengas und macht dann Wrum... Und dann gibt es noch eine individuelle Einstellungsmöglichkeit, dann kann man das Fahrzeug ganz nach dem eigenen Geschmack individuell konfigurieren.“

Der Leon Cupra ist das leistungsstärkste Seat-Serienautomobil und das sieht man auch. Als Fünftürer kennen wir den flotten Spanier schon von früher. Neu ist er als Leon SC Cupra Sport Coupé mit drei Türen.

Wir fahren den schnellen Dreitürer mit 206 kW und Doppelkupplungsgetriebe DSG.

In 5,7 Sekunden beschleunigt er von Null auf 100 km/h und erst bei Tempo 250 endet der Vortrieb.

„Der neue Seat Leon Cupra ist der stärkste Cupra, den es jemals gab mit bis zu 280 PS. Aber ich will natürlich schauen, was dieses Fahrzeug auf der Rennstrecke kann.“

Der Leon SC Cupra bringt es auf gerade mal 1.375 Kilogramm. Damit zählt er zu den leichtesten Kompaktsportlern seiner Klasse. Auf der Rennstrecke zeigt sich seine ganze Dynamik – das Zusammenspiel aus geringem Gewicht und der steifen Karosseriestruktur.

Die adaptive Fahrwerksregelung „DCC“ ist speziell für den Cupra optimiert und passt die Charakteristik des Fahrzeugs binnen Millisekunden an die aktuellen Bedingungen, oder an die Wünsche des Fahrers an. Ebenfalls serienmäßig ist die Progressiv-Lenkung, die präzise auf kleine Lenkbewegungen reagiert.

„Ich find der ist kompakt, man hat alles ganz gut im Blick. Ich mag es zum Beispiel garnicht, dass ist hier Gott sei Dank nicht der Fall, wenn ich hinten so wenig aus der Scheibe sehen kann. Also auch egal ob auf der Rennstrecke oder Stadtverkehr ist. Im Stadtverkehr überhaupt nicht wenn du so ein unübersichtliches Auto hast. Und hier finde ich der ist kompakt aber trotzdem aggressiv. “

Das Doppelkupplungsgetriebe ist in den unteren Gängen kurz übersetzt und kann auch über optionale Schaltwippen am Lenkrad bedient werden. Wer lieber selber schaltet, bekommt den Cupra auch mit manuellem Sechsganggetriebe.

O-Ton(Deutsch): Reinhold Deisenhofer

„Mein Fazit für den Cupra auf der Rennstrecke: Der Spanier geht wie die Hölle, Besonders im Cupra-Modus, der ist ja für die Rennstrecke konzipiert worden. Das Gaspedal reagiert sensibler, das Fahrwerk ist straffer, die Lenkung ist ebenfalls präziser und das spürt man in jeder Kurve, bei jedem Manöver, das man auf der Rennstrecke hinlegt. Der neue Cupra ist sowohl für die Stadt, für die Landstraße, als auch für die Rennstrecke ein großartiges Sportgerät.“

Auch im Innenraum überzeugt der sportliche Trimm, der selbstbewusst aber nicht übertrieben wirkt. Das teilweise perforierte Sport-Lederlenkrad liegt angenehm in der Hand.

„Für die Stadt ist der Leon Cupra fast ein bisschen übermotorisiert, auf die Rennstrecke geht man ja nicht jeden Tag, deshalb ist die bergige Landstraße genau das richtige Einsatzgebiet für den Cupra. Dort macht er am meisten Laune.“