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Preise für Elektroautos – das kostet ein neues E-Fahrzeug

Freitag, 6. Mai. 2022

 Steigende Benzinpreise sorgen für ein erhöhtes Interesse bei Fahrzeugen mit alternativem Antrieb. Besonders die E-Mobilität steht hier hoch im Kurs. Die zentralen Fragen bei der Anschaffung drehen sich um die Kosten. Lohnt sich ein E-Fahrzeug, wie hoch sind die Preise und findet sich überhaupt das passende Modell für mich?

Listenpreise für E-Fahrzeuge: viel Auswahl und ein breites Preisspektrum

Immer mehr Hersteller bieten Modelle mit rein elektrischem Antrieb an. So gibt es vom Kleinwagen bis zum SUV inzwischen alle Fahrzeugklassen mit Elektromotor. Selbst Transporter für den gewerblichen Verkehr gibt es mittlerweile als E-Variante. Dazu gehört beispielsweise der Abt e-Transporter 6.1 von VW. Mit einem Gepäckvolumen von 6.700 Litern und einer Reichweite von rund 135 Kilometern ist das Fahrzeug für Kurz- und Mittelstrecken eine interessante Option. Für Unternehmen ist der Preis von 44.900 Euro netto ebenso interessant. Wer ein SUV mit Elektromotor sucht, für den ist der BMW iX3 vielleicht eine Option. Der Fahrbericht bescheinigt dem iX3 ein sportliches Fahrverhalten. Der BMW iX3 ist ab 66.900 Euro erhältlich. Für die Stadt und als günstige Option ist der Seat Mii gedacht. Die Reichweite liegt bei beachtlichen 260 Kilometern und der Akku lässt sich in nur 60 Minuten per Schnellladung auf bis zu 80 Prozent aufladen. Der Seat Mii ist ab 20.000 Euro verfügbar.

Kosten eines Elektroautos
Kosten eines ElektroautosFoto: Pixabay

Die Anschaffung des Elektrofahrzeugs finanzieren

Der Kauf eines Neufahrzeugs wird in der Regel mit einem Kredit finanziert. Wer hier schlau vorgeht, erhält einen Kredit mit besonders günstigen Konditionen. Die niedrigen Zinsen sorgen dafür, dass ein Kredit für das Elektroauto oft eine sehr gute Option ist. Wichtig ist, gezielt nach einer Autofinanzierung zu suchen. Diese zweckgebundenen Kredite bietet nochmals bessere Konditionen. Wer sich den Kredit bar auszahlen lässt und dem Händler ebenso eine Barzahlung anbietet, kann zudem oftmals den Kaufpreis deutlich herunterhandeln. Ebenfalls hilft es, bei einem Kredit eine zweite Person als Kreditnehmer hinzuzufügen. Dies gibt der Bank mehr Sicherheit, sodass der Zinssatz weiter sinkt. So wird der Autokauf per Kredit unter dem Strich sogar günstiger als andere Optionen der Finanzierung. Auf Webseiten für den Kreditvergleich lassen sich konkrete Angebote einholen. Diese große Auswahl auf den Portalen hilft nochmals dabei, die günstigste Option zu finden.

Betriebskosten: Diese Punkte sollten nicht vergessen werden

Bei der Anschaffung eines E-Fahrzeugs sollte daran gedacht werden, dass möglicherweise zusätzliche Kosten für die Installation einer Wallbox entstehen. Hier liegen die Kosten zwischen 600 und 2.400 Euro. Dies hängt von dem benötigten System sowie eventuellen Arbeiten an der Stromversorgung ab. Außerdem entstehen natürlich auch bei E-Fahrzeugen Fahrtkosten. Diese hängen vom Strompreis ab, zu dem sich das Fahrzeug laden lässt. Ein Kostenvergleich zwischen Elektro, Benzin und Diesel zeigt, dass bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh viele E-Fahrzeuge die günstigere Option sind. Wer hingegen eine eigene Photovoltaikanlage besitzt, fährt noch deutlich günstiger. Gerade dann ist der Wechsel auf ein E-Fahrzeug sinnvoll.

Fazit: Elektromobilität lohnt sich und ist finanzierbar

Inzwischen hat die Elektromobilität ihre Kinderkrankheiten abgelegt. Es gibt mittlerweile eine breite Auswahl an Fahrzeugen, die auch im Alltag ihre Praxistauglichkeit bewiesen haben. Über eine durchdachte Finanzierung ist die Anschaffung eines Neufahrzeugs zudem meist kein Problem und die reduzierten Betriebskosten gleichen die monatlichen Raten zumindest zum Teil aus.