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Abkehr von E-Fuels

Wissing setzt auf E-Autos

Freitag, 14. Jan. 2022

Immer wieder werden E-Fuels als Alternative zum E-Auto ins Spiel gebracht - der neue Verkehrsminister will beim Pkw trotzdem auf sie verzichten.  

E-Auto statt E-Fuels: Der neue Bundesverkehrsminister Volker Wissing will beim Pkw-Verkehr voll auf Elektromobilität setzen. Anders als sein Vorgänger Andreas Scheuer räumt der FDP-Politikern den sogenannten E-Fuels in diesem Bereich keine Chancen ein. "Wir müssen die verschiedenen Energieträger dort einsetzen, wo sie am effizientesten sind. Das ist beim Pkw der E-Antrieb", erklärte er gegenüber dem „Tagesspiegel“. Die unter Einsatz elektrischer Energie synthetisierten E-Fuels werde man hingegen vor allem für den Flugverkehr benötigen. 

Die Bundesregierung will konsequent auf das E-Auto setzen
Die Bundesregierung will konsequent auf das E-Auto setzenFoto: VW

Das klare Bekenntnis zum Batterie-Antrieb war von der Vorgängerregierung in dieser Form zuletzt nicht zu hören. Vorgänger Scheuer wollte „Technologieoffenheit“ und sah den großflächigen E-Fuel-Einsatz im Pkw zumindest als Option.  

Darüber hinaus warnt Wissing die Autokäufer, weiter auf Benziner und Diesel zu setzen. „Wir werden dafür sorgen, dass das Laden mit regenerativem Strom bezahlbar bleibt. Deshalb kann ich nur dazu raten, auf CO2-neutrale Antriebe umzusteigen. Die Nutzung fossiler Kraftstoffe wird in Zukunft teurer werden“, sagte der Minister.

Holger Holzer/SP-X