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Bis zu 30 Prozent teurer

Neue Typklassen in der Kfz-Versicherung

Freitag, 10. Sep. 2021

Die neuen Typklassen sorgen bei einigen Autobesitzern für Freude, andere werden hingegen weniger froh über ihre nächste Post vom Versicherer sein.

Die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erstellte neue Typklassen-Einstufung für 2022 lässt im besten Fall die Autoversicherung um 30 Prozent günstiger werden, im ungünstigsten Falle wird sie um bis zu 30 Prozent teurer. Das ist das Ergebnis einer Modellrechnung des Vergleichsportals Verivox für einen Alleinfahrer mit Schadenfreiheitsklasse 5 und einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern.

Besitzer eines Suzuki Jimny können im nächsten Jahr im Idealfall bei der Vollkako-Versicherung rund 153 Euro sparen
Besitzer eines Suzuki Jimny können im nächsten Jahr im Idealfall bei der Vollkako-Versicherung rund 153 Euro sparenFoto: Suzuki

So sparen Besitzer eines Suzuki Jimny im nächsten Jahr bei der Vollkako-Versicherung rund 153 Euro. Ihre Versicherung wird um 30 Prozent günstiger, da der kleine Offroader in der Vollkasko gleich um 6 Typklassen heruntergestuft wurde. Um 24 Prozent günstiger wird die Haftplicht-Einstufung eines VW Sharan. Hier können Besitzer rund 103 Euro im Jahr sparen.

Rund 80 Euro mehr für die Haftplicht-Versicherung müssen Opel-Corsa-Eigentümer (F, 1.2) für 2022 einplanen. Der Kleinwagen wurde um 4 Typklassen hochgestuft und wird um 29 Prozent teurer. Auch für den Mitsubishi Outlander 2.4 AWD Hybrid werden höhere Versicherungsbeiträge fällig. Das SUV wurde in allen Versicherungsarten hochgestuft – in der Haftpflicht um eine, in der Teilkasko um drei und in der Vollkasko um zwei Typklassen. Die Prämie für die Vollkasko steigt um 25 Prozent; in der Modellrechnung belaufen sich die Mehrkosten auf 262 Euro.

Elfriede Munsch/SP-X