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Mazda CX-30, Mazda3 und Mazda6

Egal ob Kompaktwagen, großer Reisekombi oder SUV, Mazda hat für jeden etwas im Angebot

Freitag, 10. Jul. 2020

Den Einstieg in die Kompaktklasse macht der Mazda 3. Er tritt im stark umkämpften Golf-Segment an und muss sich gegen Konkurrenten wie Audi A3, Mercedes A-Klasse, BMW 1er, Honda Civic, Hyundai i30 und viele weitere behaupten. Was die Verkaufszahlen angeht hat natürlich kaum ein Fahrzeug eine Chance gegen den Namensgeber VW Golf. Der Mazda 3 hat jedoch einige Besonderheiten die ihn zu einer guten Alternative machen.

Die wohl auffälligste ist das Design. Bereits 2010 hat Mazda damit begonnen das sogenannte Kodo-Design für seine gesamte Modellpalette zu etablieren. Der Kern der Kodo Designsprache war schon immer die japanische Kultur der Handwerkskunst. Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort Kodo „Herzschlag". Die wesentliche Idee hinter dem Kodo Design ist jedoch die kraftvolle und unwiderstehliche Schönheit natürlicher Bewegung in einem stillen Objekt.

Mazda 3
Mazda 3Foto: Mazda

Aber auch technisch hat der Mazda 3 eine Besonderheit zu bieten. So ist er eines der ersten Modelle dass mit Mazdas revolutionärem Skyactiv-X Motor verfügbar ist. Dieses spezielle Aggregat verbindet die Vorteile eines Benziners mit den Vorteilen eines Diesels. Tolle Leistungsentfaltung bei wenig Verbrauch und Emissionen sind hier die Hauptvorteile.

Zwar liegt der Einstiegspreis des Mazda 3 etwas höher als der des Golf, dafür hat der Mazda jedoch einige Features bereits serienmäßig mit an Bord, die man bei anderen Herstellern als Extras hinzubuchen muss. Dazu gehören unter anderem Voll-LED Scheinwerfer, ein Head-Up Display und ein adaptiver Tempomat.

Ähnlich verhält es sich mit dem SUV-Bruder des Mazda 3. Der CX-30 trägt ebenfalls die unverwechselbare Designsprache die ihn aus der Vielzahl an Mitbewerbern in diesem Segment herausstechen lässt. Auch er verfügt über eine üppige Serienausstattung und ist mit knapp 24.800 Euro Einstiegspreis nicht einmal 1000 Euro teurer als der Mazda 3.

Mazda CX-30
Mazda CX-30Foto: Mazda

Das Fahren im CX-30 ist im Vergleich zum Mazda 3 weniger auf aktive Sportlichkeit, sondern mehr auf komfortables Reisen ausgelegt. Hier spürt man die SUV typischen Tugenden. Weicheres Fahrwerk trifft auf erhöhte Sitzposition und damit bessere Übersicht im Straßenverkehr.

Durch die höhere Karosserie ist hier auch die Kopffreiheit für die Fondpassagiere etwas großzügiger ausgelegt als im Mazda 3.

Wer den maximalen Platz in seinem Mazda braucht für den bieten die Japaner den größeren Mazda 6 als Kombi an. Er spielt in einer Liga mit VW Passat Variant, Skoda Superb Combi und Opel Insignia ST. Auch hier sticht der Mazda wieder durch sein besonderes Design hervor. Im Vergleich dazu wirkt vor allem der Passat richtig bieder.

Mazda 6
Mazda 6Foto: Mazda

Das Kofferraumvolumen des Mazda 6 ist mit 1664 Litern gut bemessen, kann jedoch nicht ganz mit den 1780 Litern des Passat, oder gar 1950 Litern des Superb mithalten.

Auf Langstrecken macht der Mazda 6 eine gute Figur. Die Sitze sind bequem und das Fahrwerk ist nicht zu hart aber auch nicht zu weich abgestimmt. Die Geräuschkulisse bei Geschwindigkeiten jenseits der 120 km/h ist für dieses Preissegment absolut im Rahmen, kann aber logischerweise nicht ganz mit dem stummen Komfort in einem 5er BMW mithalten. Gut, letzterer kostet eben auch eine ganze Menge mehr.

Ein Hauptargument für einen Mazda 6 dürfte jedoch der vergleichsweise niedrige Preis sein. Hier liegt man bei ähnlicher Ausstattung und Leistung gute 6000 Euro unter einem Passat.

Eine Sache die fast alle Mazda Modelle gemeinsam haben, ist die relativ günstige Versicherungseinstufung. Die Typklassen für die rund 31.000 in Deutschland angebotenen Fahrzeugmodelle werden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) festgelegt und alljährlich angepasst. Sie sind einer von verschiedenen Faktoren, die die Höhe der Versicherungsbeiträge beeinflussen. In den Typklasseneinstufungen spiegeln sich die Schadensbilanzen und Reparaturkosten der vergangenen Jahre wider: Werden für ein bestimmtes Fahrzeugmodell mehr Haftpflicht- oder Kaskoschäden gemeldet, wird es hochgestuft; fallen weniger Schäden an, wird das Modell heruntergestuft – und der Halter mit niedrigeren Beiträgen belohnt.

Genau das ist zum neuen Jahr 2021 bei mehreren Mazda Modellen der Fall: So hat sich beispielsweise der Mazda CX-3 in der Vollkaskoversicherung je nach Motorisierung um eine oder zwei Typklassen verbessert, in der Teilkasko sogar durchweg um zwei Typklassen. Günstiger werden die Voll- und Teilkaskobeiträge auch beim SUV-Bestseller CX-5 sowie beim Mazda6 Kombi – hier in der Teilkasko sogar um bis zu drei Klassen. Auch Mazda2 und Mazda3 profitieren in vielen Modellvarianten von niedrigeren Typklassen.