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Pkw-Weltmarkt Neuwagengeschäft

Stagnation in Europa, dickes Minus in China

Samstag, 18. Mai. 2019

In Europa läuft das Neuwagengeschäft eher mau - in den USA und in China sieht es noch schlechter aus.

Die Neuwagennachfrage in Europa stagniert. In den 28 Staaten der EU sowie den EFTA-Ländern Norwegen, Island, Schweiz und Liechtenstein sank die Zahl der Neuzulassungen im April 2019 um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1,34 Millionen Pkw. Verantwortlich für den Rückgang sind laut dem Industrieverband VDA vor allem die Einzelmärkte Deutschland und Großbritannien, in Frankreich, Italien und Spanien rollten hingegen mehr Autos auf die Straße als im Vorjahr. Die Bilanz des laufenden Jahres bleibt negativ: 5,49 Millionen Neuzulassungen in den ersten vier Monaten entsprechen einem Minus von 2,5 Prozent.

Die Neuwagennachfrage in Europa stagniert
Die Neuwagennachfrage in Europa stagniertFoto: Kia

Auf den anderen großen Weltmärkten ist die Zahl der verkauften Neuwagen noch deutlicher gesunken. Der US-Markt rutschte im April um 1,7 Prozent auf 1,33 Millionen Einheiten ins Minus, in China sank die Nachfrage um 18,2 Prozent auf 1,53 Millionen Fahrzeuge. Für beide Märkte fällt auch die Viermonats-Bilanz schwach aus: Die USA verbuchten einen Rückgang von 2,2 Prozent, in China lag er bei 14,9 Prozent.

Holger Holzer/SP-X