Facebook Pixel

Nächste Generation BMW X4

Frühe Frischzellenkur

Freitag, 29. Jun. 2018

Lange gibt es den BMW X4 zwar noch nicht, trotzdem steht bereits die nächste Generation vor der Markteinführung, die Änderungen sind zahlreich.

Der erste BMW X4 ist erst knapp vier Jahre auf dem Markt, schon kommt jetzt Generation zwei. Denn auch der X3, auf dem die coupéhafte Variante basiert, hat zwischenzeitlich einen Neuauflage erlebt. Der X4 tritt künftig mit einem höherwertigen Innenraum, neuen Assistenten und modernisierten Motoren an. Die Markteinführung dürfte im Sommer zu Preisen ab rund 50.000 Euro starten.

Der neue BMW X4
Der neue BMW X4Foto: BMW

Das neue Design lässt den X4 muskulöser auftreten, vor allem die großen „Nieren“ an der Front und die neuen LED-Scheinwerfer fallen auf. Am Heck gibt es eigenständigere LED-Rückleuchten. Geblieben sind die kurzen Überhänge vorn und hinten. Insgesamt wird das SUV-Coupé etwas länger und dadurch geräumiger: Auf 4,75 Metern haben neben fünf Insassen nun 525 Liter Gepäck Platz, mit geklappten Rücksitzen sind es 1.430 Liter.

Bei den Motoren setzt BMW auf vier Diesel und drei Benziner, alle in Kombination mit Allradantrieb und Achtgangautomatik. Die Spanne bei den Selbstzündern reicht vom 140 kW/190 PS starken Vierzylinder bis zum Sechszylinder mit 240 kW/326 PS. Den Top-Motor gibt es im erstmals angebotenen M-Performance-Modell M40d. Die Benzin-Aggregate leisten zunächst 135 kW/184 PS, 185 kW/252 PS und 265 kW/360 PS im X4 M40i. Das M-Performance-Modell der Baureihe kommt mit größerer Bremsanlage, spezieller Fahrwerks-Auslegung, Sport-Abgasanlage sowie speziell abgestimmter Lenkung. Alle Benziner sind mit Partikelfiltern ausgerüstet, die Diesel reinigen ihr Abgas mit SCR-Technik.

Auf der Seite der elektronischen Helfer können X4-Kunden nun unter anderem auf Abstandstempomat und Lenkassistent setzen. Der Spurwechsel- und Spurhalteassistent beinhaltet darüber hinaus einen Seitenkollisionsschutz. Außerdem führt BMW die jüngste „Connected“-Generation ein. Der Online-Service soll die nahtlose Verknüpfung von Mensch, Fahrzeug und Umwelt voranbringen. So lassen sich unter anderem Kalender-, Reise- oder Kontaktdaten von Smartphones, Smartwatches oder dem heimischen PC direkt ins Auto schicken, das dann für einen bestimmten Termin beispielsweise die beste Route und Start-Uhrzeit errechnet.

Max Friedhoff/SP-X