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Familientransporter im SUV-Stil

Neuer Hochdachkombi Peugeot Rifter

Freitag, 29. Jun. 2018

Mit dem Modellwechsel renoviert Peugeot seinen kompakten Hochdachkombi gründlich. Neben dem neuen Namen Rifter wurden auch Design und Technik modernisiert.

Peugeot verspricht für die Neuauflage seines Hochdachkombis mehr Flexibilität, Fahrkomfort und Technik. Einen anderen Namen hat der Neue nun auch: Der nun Rifter statt Partner Tepee genannte Familientransporter mit neuen Styling im aktuell beliebten SUV-Stil kostet mindestens 20.740 Euro mit dem 81kW/110 PS starken Basisbenziner.

Der neue Peugeot Rifter
Der neue Peugeot RifterFoto: Peugeot

Mit seinen robusten Karosserieplanken und Unterfahrschutz-Elementen gibt der Peugeot den modischen Crossover im Trio der Schwestermodelle mit Opel Combo und Citroen Berlingo. Erstmals bietet Peugeot nun eine Version mit langem Radstand an, die Außenlängen der beiden Rifter-Varianten betragen 4,40 und 4,75 Meter. Auf Wunsch können beide mit einer dritten Sitzreihe, Einzelsitzen in Reihe zwei und einem umklappbaren Beifahrersitz ausgerüstet werden. Das Kofferraumvolumen reicht von 775 Litern unter der Kofferraumabdeckung im fünfsitzigen Kurzmodell bis zu 4.000 Litern in der Langversion mit umgeklappten Sitzen dachhoch beladen. Der Einstieg in den Fond erfolgt über seitliche Schiebetüren. Als Familienauto bietet der Rifter diverse Ablagen wie das tiefe Fach in der Mittelkonsole. Praktisch ist auch die einzeln zu öffnende Heckscheibe – so kann man schnell eine Einkaufstüte in das hintere Abteil befördern, ohne gleich die schwere Heckklappe hochwuchten zu müssen.

Neben dem 110-PS-Basisbenziner, der 5,5 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen soll, stehen zwei 1,5-Liter-Dieselmotoren zur Wahl: mit 74 kW/100 PS und Fünfgang-Schaltgetriebe (ab 23.290 Euro) sowie 96 kW/130 PS entweder mit Sechsgang-Handschaltung (25.290 Euro) oder  Achtstufen-Wandlerautomatik (27.290 Euro). Die Aggregate bieten naturgemäß keine Aufreger-Fahrleistungen, agieren aber angemessen souverän.

Zwar ist die günstigste Ausführung des Rifter auch in Sachen Ausstattung auf das preissensible Publikum zugeschnitten – ausgestattet mit Radio, allerdings ohne Klimaanlage – auf Wunsch hält die Preisliste aber eine bisher ungekannte Vielzahl an Assistenzsystemen bereit. So ist der aktive Tempomat beispielsweise für moderate 400 Euro zu haben und bremst bis zum Stillstand herunter. Außerdem ist ein Infotainment-System erhältlich, das Smartphones per Android Auto oder Apple Carplay mit dem Auto verbindet.

Patrick Broich/SP-X