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Vorsicht auch bei Seitenwind

Ratgeber Sturmschäden

Gefahren durch Friederike und Co.

Freitag, 19. Jan. 2018

Sturmtief „Friederike“ zieht über das Land und sorgt allerorts für umstürzende Bäume, umherfliegende Gegenstände und Einschränkungen im Straßenverkehr. Mit der richtigen Herangehensweise kommt man sicher durch den Sturm.

Orkanböen mit Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h peitschen dank Sturmtief „Friederike“ über Deutschland. Dabei bleiben gefährliche Situationen und Schäden durch die heftigen Winde nicht aus. Vor allem auf der Straße sollte man sich der Gefahr stets bewusst sein und besonders vorsichtig fahren, rät der ADAC. Dazu gehören neben einer den Bedingungen angepassten Geschwindigkeit auch beide Hände fest ans Lenkrad, falls es auf einer Autobahnbrücke oder vor einer Waldschneise starke Seitenwinde gibt. Diese können vor allem Autos mit Aufbauten wie Dachboxen oder Fahrradgepäckträgern sowie hohen Fahrzeugen wie leeren Lkw, Bussen oder Anhängern gefährlich werden. Im Extremfall können solche Fortbewegungsmittel sogar umkippen!

Sturmschäden sollten schnell der Versicherung gemeldet werden
Sturmschäden sollten schnell der Versicherung gemeldet werdenFoto: SP-X

Hat sich „Friederike“ dann nach getaner Arbeit verzogen, müssen die angerichteten Schäden analysiert werden. Wurde das Auto durch den Sturm beschädigt, muss der Schaden erst der Versicherung gemeldet werden, bevor man in die Werkstatt fährt. Möglicherweise schickt die Versicherung einen Gutachter, bei besonders vielen Meldungen kann auch ein Sammeltermin zur Ermittlung der Schäden zustande kommen. Autofahrer, die mindestens eine Teilkasko abgeschlossen haben, müssen sich über die Übernahme der Kosten keine Sorgen machen, hier greift die Versicherung ohne Erhöhung der Schadenfreiheitsklasse. Lediglich die Selbstbeteiligung muss übernommen werden.

Max Friedhoff/SP-X