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Maserati Levante

Donnerstag, 16. Feb. 2017

Heißer Feger für kalte Tage Heckantrieb und reichlich Power – bisher waren Modelle von Maserati keine Allwetterfahrzeuge. Doch mit neuer Allradtechnik verlieren auch die Dreizack-Boliden ihren Respekt vor Schnee und Eis.

Der Maserati Levante kämpft sich lässig auch durch Eis und Schnee
Der Maserati Levante kämpft sich lässig auch durch Eis und SchneeFoto: Maserati

Der Maserati Levante kämpft sich lässig auch durch Eis und Schnee | Foto: Maserati

Heißer Feger für kalte Tage

Heckantrieb und reichlich Power – bisher waren Modelle von Maserati keine Allwetterfahrzeuge. Doch mit neuer Allradtechnik verlieren auch die Dreizack-Boliden ihren Respekt vor Schnee und Eis.

Autos der Marke Maserati sind eigentlich heiße Feger für den Einsatz auf schön asphaltierten Straßen. Wer allerdings gelegentlich auf schwierigen Untergrund unterwegs ist, kann mittlerweile auch Allradvarianten der grazilen Italiener bekommen. Allen voran der Levante eignet sich gut für Fahrten auf Schnee, Eis und sogar abseits fester Straßen. Für Maserati ist der Allradantrieb eine noch junge Technik, denn erst seit 2013 liefen die Limousinen Ghibli und Quattroporte auf Wunsch auch auf allen Vieren, der SUV Levante hat sogar stets Allrad. Das Trio vertraut dabei auf das gleiche, nur 60 Kilogramm schwere System: Haben die Räder genug Bodenhaftung geht die ganze Kraft an die Hinterräder. Registrieren die Sensoren drohendes Durchdrehen eines Rades, können bis zu 50 Prozent in nur 100 Millisekunden an die Vorderachse transferiert werden. Das gilt für schnell durchquerte Kurven ebenso wie für glattes Geläuf, Matsch oder für Naturstraßen. Zudem kann der Fahrer per Knopfdruck drei Fahrprogramme wählen. „Normal“ und „Sport“ sind bei den heckgetriebenen Limousinen ebenfalls vorhanden. Neu ist der Modus „Eis, der die Boliden selbst auf gefrorenen Wasser ins Rollen bringt. Behutsam zwar, aber immerhin. Dabei wird die Motorkraft sensibler begrenzt, als es der gefühlvollste menschliche Gasfuß vermag. Durchaus eindrucksvoll, wenn ein immerhin 302 kW/410 PS starker Ghibli dort anfährt, wo sich Fußgänger kaum auf den Beinen halten können. Der Levante kann seinem Anspruch als Offroader zusätzlich gerecht werden. Ein vierter Knopf zwischen den Vordersitzen aktiviert ein nur ihm vorgehaltenes Zusatzprogramm. Dabei wird die Bodenfreiheit erhöht, zudem verteilt sich die Kraft nicht nur von vorn nach hinten, sondern auch von links nach rechts oder umgekehrt. Für schweres Gelände ist das Italo-SUV zwar nicht geeignet, aber hoher Schnee, Eisglätte oder auch mal das Krabbeln über kleinere Hügel sind keine Hindernisse für den Schönling.

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Peter Maahn/SP-X