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Electra Meccanica Solo

Freitag, 16. Sep. 2016

Stromer für Singles Solo heißt ein neues Elektroauto aus Kanada. Das vergleichsweise günstige Minimobil bietet zwar nur einen Sitzplatz, will aber mehr sein als nur eine rollende Verzichtserklärung.  

Stromer für Singles

Solo heißt ein neues Elektroauto aus Kanada. Das vergleichsweise günstige Minimobil bietet zwar nur einen Sitzplatz, will aber mehr sein als nur eine rollende Verzichtserklärung.

Bereits 2017 will die kanadische Frima Electra Meccanica das Elektro-Dreirad Solo in den Markt bringen
Bereits 2017 will die kanadische Frima Electra Meccanica das Elektro-Dreirad Solo in den Markt bringenFoto: Electra Meccanica

Die im kanadischen Vancouver beheimatete Firma Electra Meccanica plant 2017 einen besonders kleinen, umgerechnet gut 13.500 Euro teuren Elektro-Einsitzer namens Solo auf den Markt bringen. Er dient als Mobilitätsalternative für Pendler.

Der Name ist Programm: Der Solo bietet nur einen Sitzplatz
Der Name ist Programm: Der Solo bietet nur einen SitzplatzFoto: Electra Meccanica

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Renault bereits seit Jahren mit dem Twizy. Doch im Gegensatz zum Quad-artigen Franzosen bietet der Solo deutlich mehr Auto und Komfort. Von vorne sieht das E-Mobil sogar recht erwachsen aus, zum Heck hin wird das Fahrzeug allerdings sehr schmal und entpuppt sich als Dreirad. Das knapp drei Meter lange und nur 1,21 Meter breite Minimobil bietet im Innenraum nur einen Sitzplatz. Obwohl ein Autozwerg, soll der Kofferraum unter der Fronthaube fast 300 Liter fassen. Ein Wocheneinkauf im Supermarkt kann der Solo also problemlos aufnehmen.

Und er kann diesen sogar recht schnell von A nach B transportieren, denn der 60 kW/82 PS und 190 Newtonmeter starke E-Motor muss lediglich 450 Kilogramm bewegen. Entsprechend erledigt das heckgetriebene E-Mobil den 100-km/h-Sprint in weniger als 8 Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h beschränkt wird. Technisch sollen mehr als 200 km/h möglich sein. Dank einer 16-kWh-Batterie soll der Solo nach Aussage von Electra Meccanica bis zu 160 Kilometer mit einer Ladung fahren können – für Berufspendler eine ausreichende Reichweite. Die Ladezeit geben die Kanadier mit drei Stunden an einer 230-Volt-Haushaltssteckdose an.

Das Cockpit des Solo bietet statt eines Kombiinstruments ein mittelgroßes Farbdisplay
Das Cockpit des Solo bietet statt eines Kombiinstruments ein mittelgroßes FarbdisplayFoto: Electra Meccanica

Die Batterie des Solo lässt sich an einer Haushaltsteckdose aufladen. Der Vorgang soll gut drei Stunden dauern. Mit einer Ladung soll der Einsitzer 160 Kilometer weit kommen | Foto: Electra Meccanica

Die Batterie des Solo lässt sich an einer Haushaltsteckdose aufladen. Der Vorgang soll gut drei Stunden dauern. Mit einer Ladung soll der Einsitzer 160 Kilometer weit kommen
Die Batterie des Solo lässt sich an einer Haushaltsteckdose aufladen. Der Vorgang soll gut drei Stunden dauern. Mit einer Ladung soll der Einsitzer 160 Kilometer weit kommenFoto: Electra Meccanica

Ganz modern gibt sich der Solo mit einem mittelgroßen Display als Kombiinstrument, welches alle fahrrelevanten Informationen kredenzt. Zudem bietet er einige Komfortdetails wie CD-Radio, Heizung, Klimaanlage, Rückfahrkamera oder ein schlüsselloses Zugangssystem. Ab 2017 wird das Dreirad zunächst in Kanada verfügbar sein, später sollen zunächst die USA folgen.

Mit drei Metern Länge ist der Solo allerdings ein sehr kurzes Auto
Mit drei Metern Länge ist der Solo allerdings ein sehr kurzes AutoFoto: Electra Meccanica

Mario Hommen/SP-X

Der Solo ist bereits fertig entwickelt. In seiner Heimat Kanada soll er für umgerechnet gut 13.500 Euro bereits im nächsten zu haben sein
Der Solo ist bereits fertig entwickelt. In seiner Heimat Kanada soll er für umgerechnet gut 13.500 Euro bereits im nächsten zu haben seinFoto: Electra Meccanica

Mit drei Metern Länge ist der Solo allerdings ein sehr kurzes Auto | Foto: Electra Meccanica

Der Solo ist bereits fertig entwickelt. In seiner Heimat Kanada soll er für umgerechnet gut 13.500 Euro bereits im nächsten zu haben sein | Foto: Electra Meccanica