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Ssangyong in Genf - Kleiner Hybrid für SUV

Dienstag, 16. Feb. 2016

Ssangyong
SsangyongFoto: SsangYong

Ssangyong Tivoli | Foto: SsangYong

Mit dem Ssangyong Tivoli hat die koreanische Marke seit vergangenem Jahr ein Mini-SUV auf dem Markt, nun kommt die bereits angekündigte Langversion: Auf dem Genfer Autosalon (3.-13. März) zeigt der Importeur den gut 20 Zentimeter längeren XLV
Mit dem Ssangyong Tivoli hat die koreanische Marke seit vergangenem Jahr ein Mini-SUV auf dem Markt, nun kommt die bereits angekündigte Langversion: Auf dem Genfer Autosalon (3.-13. März) zeigt der Importeur den gut 20 Zentimeter längeren XLVFoto: SsangYong

Ssangyong setzt auf Wachstum

Der Tivoli bekommt eine Langversion und wird so zum Praktiker. Mit dem Ssangyong Tivoli hat die koreanische Marke seit vergangenem Jahr ein Mini-SUV auf dem Markt, nun kommt die bereits angekündigte Langversion: Auf dem Genfer Autosalon (3.-13. März) zeigt der Importeur den gut 20 Zentimeter längeren XLV.

Bei einem unveränderten Radstand von 2,60 Metern misst das neue SUV 4,40 Meter. Der Zuwachs kommt komplett dem Gepäckabteil zugute: Das Kofferraumvolumen des XLV beträgt beachtliche 720 Liter. Das Design des Tivoli bleibt erhalten, die Proportionen verschieben sich zugunsten des großen Heckabteils. Für den Vortrieb stehen die bekannten 1,6-Liter-Motoren zur Wahl, ein Benziner mit 94 kW/128 PS und ein Diesel mit 85 kW/115 PS, die sich mit Front- und Allradantrieb kombinieren lassen. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Sechsstufen-Automatik. Einen neuen Hybrid-Antriebsstrang zeigt die Marke am Genfer See in einem Konzeptfahrzeug: Das SIV-2 wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem 10 kW/14 PS starken E-Motor-Generator und einer 0,5 kWh großen Batterie kombiniert ist. Das 48-Volt-Hybridsystem soll nicht nur Verbrauch und CO2-Emissionen reduzieren, sondern auch die Laufruhe im Leerlauf und bei niedrigen Geschwindigkeiten erhöhen. Darüber hinaus nimmt das Showcar auch das Design eines wichtigen Zukunftsmodells vorweg: Die bullige Gestaltung mit aufrecht stehendem Kühlergrill an der geraden Front, ausmodellierten Radhäusern und breitenbetontem Heck gibt einen Hinweis auf das Design des kommenden Korando. Das Kompakt-SUV dürfte – allein um dem Tivoli aus dem Weg zu gehen – mit etwas größeren Abmessungen auf den Markt kommen.

Hanne Lübbehüsen/SP-X