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Porsche Speedster als Elektroauto

Dienstag, 22. Sep. 2015

Alte Optik, neue Technik Elektroautos müssen nicht futuristisch aussehen. Auch unter eine 60 Jahre alte Hülle kann man die elektrisierende Technik packen, wie Porsche jetzt zeigt. Das hätte sich damals wohl niemand träumen lassen:  Rund 60 Jahre nach seinem Debüt steht der Porsche Speedster als Elektroauto auf der IAA. Das Münchner Unternehmen Turn-E rüstet Speedster-Replikas mit E-Antrieb aus. Ab knapp 160.000 Euro ist ein solches Modell zu haben.

Die Antriebskomponenten kommen vom Schweizer Zulieferer Brusa | Foto: Turn-E

Die Antriebskomponenten kommen vom Schweizer Zulieferer Brusa
Die Antriebskomponenten kommen vom Schweizer Zulieferer BrusaFoto: Turn-E

Alte Optik, neue Technik

Elektroautos müssen nicht futuristisch aussehen. Auch unter eine 60 Jahre alte Hülle kann man die elektrisierende Technik packen, wie Porsche jetzt zeigt.

Das hätte sich damals wohl niemand träumen lassen: Rund 60 Jahre nach seinem Debüt steht der Porsche Speedster als Elektroauto auf der IAA. Das Münchner Unternehmen Turn-E rüstet Speedster-Replikas mit E-Antrieb aus. Ab knapp 160.000 Euro ist ein solches Modell zu haben. Turn-E importiert Replikas von 356 Porsche Speedster und 550 Porsche Spyder aus den USA und kann auch weitere Modelle liefern. Die Karosserie aus Glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK) ist etwa 30 Prozent leichter als das Original, das geringe Gewicht trägt zu mehr Reichweite bei. Turn-E bietet jedoch auch den Umbau eines echten Oldtimers in ein E-Mobil an. Die Antriebskomponenten kommen vom Schweizer Zulieferer Brusa, die Energie liefern im Unterboden eingebaute Akkupacks mit Kapazitäten von 50 bis 75 kWh vom deutschen Hersteller BMZ. Die Lebensdauer der Batteriepacks beziffert Turn-E auf mindestens 150.000 Kilometer. Motorleistungen von 30 kW/41 PS bis 380 kW/517 PS und Reichweiten von 140 bis 500 Kilometer lassen sich nach Angaben des Unternehmens realisieren.

Hanne Lübbehüsen/SP-X