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Audi R8 5,2 FSI quattro Coupé

Dienstag, 17. Mär. 2015

 – Abschied ohne Wehmut Mehr als sechs Jahre wurde der Audi R8 gebaut. Fast komplett in Handarbeit in der Automobilmanufaktur von Audi in Neckarsulm. Nun geht die erste Generation nach mehr als 20.000 gebauten Fahrzeugen in den Ruhestand und die zweite steht bereits Gewehr bei Fuß. Wir nahmen mit dem 5,2-Liter-V10 Abschied von dieser Baureihe und hatten fast zwei Wochen tierische Freude mit einem Ungetüm an schierer Sportlichkeit.

Foto: D. Stanka

Audi R8 5,2 FSI quattro Coupé – Abschied ohne WehmutEin Fahrbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

Mehr als sechs Jahre wurde der Audi R8 gebaut. Fast komplett in Handarbeit in der Automobilmanufaktur von Audi in Neckarsulm. Nun geht die erste Generation nach mehr als 20.000 gebauten Fahrzeugen in den Ruhestand und die zweite steht bereits Gewehr bei Fuß. Wir nahmen mit dem 5,2-Liter-V10 Abschied von dieser Baureihe und hatten fast zwei Wochen tierische Freude mit einem Ungetüm an schierer Sportlichkeit.

Das Triebwerk

Die Performance

Fazit

Technische Daten: Audi R8 5,2 FSI quattro Coupé

Motor: V10-Zylinder-Benziner Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 5.204 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 386 kW (525 PS)/8.000 Max. Drehmoment: 530 Nm bei 6.500 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.440/1.904/1.252 in mm Radstand: 2.650 in mm Leergewicht: 1.720 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.945 kg Kofferrauminhalt: 100 l Bereifung: 235/40 R 19 vorne, 295/30 R 19 hinten Felgen: 8,5 x 19″ vorne, 11 x 19″ hinten Alu-Schmiederäder Beschleunigung: 3,6 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 314 km/h Tankinhalt: 90 l Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 Liter auf 100 km Preis: 156.400 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Gut, dass Audi so einen Sportwagen im Programm hat. Als Neuwagen ist so ein Fahrzeug einfach nur sauteuer. Leider! Gebraucht sind sie dagegen einen Blick wert. Oder sogar mehr als nur einen Blick. Denn der Neue kommt im Dezember, fein geliftet, aber in der Grundform absolut erhalten. So sieht nur ein Profi beim ersten hinsehen, ob es tatsächlich ein 2013er Modell ist. Was ich in jedem Fall versprechen kann, ist Spaß pur. Mit einem Verbrauch, der im Mittel tatsächlich den von Audi angegebenen Wert von 13,1 Litern auf 100 Kilometern erreicht.
Gut, dass Audi so einen Sportwagen im Programm hat. Als Neuwagen ist so ein Fahrzeug einfach nur sauteuer. Leider! Gebraucht sind sie dagegen einen Blick wert. Oder sogar mehr als nur einen Blick. Denn der Neue kommt im Dezember, fein geliftet, aber in der Grundform absolut erhalten. So sieht nur ein Profi beim ersten hinsehen, ob es tatsächlich ein 2013er Modell ist. Was ich in jedem Fall versprechen kann, ist Spaß pur. Mit einem Verbrauch, der im Mittel tatsächlich den von Audi angegebenen Wert von 13,1 Litern auf 100 Kilometern erreicht.Foto: D. Stanka  
Mit einem R8 ist immer noch höchste Aufmerksamkeit gewährleistet. Aber hallo! Jetzt fahren diese Teile bereits seit mehr als sechs Jahren durch die Lande und grade München und seine Umgebung sind mit Boliden anderer Hersteller gut bestückt. Gefühlt ist der Grad der Beachtung in einem Audi R8 sogar höher als bei einem Ferrari, Maserati oder sogar Lamborghini. Wenn es nicht gerade ein Aventador ist.
	So weit so gut. Aber hält die Kiste auch was sie verspricht, wenn die sprichwörtliche Katze aus dem Sack gelassen wird? Mit dem Handschalter leider nicht, der braucht eine Zehntelsekunde länger auf die 100 km/h! Schmarrn, natürlich oder grade mit dem Handschalter, denn da ist sportliches Fahren tatsächlich noch sportliches Fahren, entsprechendes Können vorausgesetzt. Immer wieder klack, klack, klack. Rauf, runter, hoch bis über 8.000 Umdrehungen, Gas lupfen, rum um die Kurve und am Scheitelpunkt wieder schön auf das rechte Pedal.
Mit einem R8 ist immer noch höchste Aufmerksamkeit gewährleistet. Aber hallo! Jetzt fahren diese Teile bereits seit mehr als sechs Jahren durch die Lande und grade München und seine Umgebung sind mit Boliden anderer Hersteller gut bestückt. Gefühlt ist der Grad der Beachtung in einem Audi R8 sogar höher als bei einem Ferrari, Maserati oder sogar Lamborghini. Wenn es nicht gerade ein Aventador ist. So weit so gut. Aber hält die Kiste auch was sie verspricht, wenn die sprichwörtliche Katze aus dem Sack gelassen wird? Mit dem Handschalter leider nicht, der braucht eine Zehntelsekunde länger auf die 100 km/h! Schmarrn, natürlich oder grade mit dem Handschalter, denn da ist sportliches Fahren tatsächlich noch sportliches Fahren, entsprechendes Können vorausgesetzt. Immer wieder klack, klack, klack. Rauf, runter, hoch bis über 8.000 Umdrehungen, Gas lupfen, rum um die Kurve und am Scheitelpunkt wieder schön auf das rechte Pedal.Foto: D. Stanka Klar geht noch ein bisschen mehr. Zum Beispiel mit den für 8.820 Euro erhältlichen Keramikbremsen, die auch in der 10. Runde auf der Nordschleife noch kraftvoll zubeißen können. Oder den R8 Schalensitzen, die zwar 2.900 Euro kosten, dafür aber
Schrei mich an! Ja, gib‘s mir. Das Aufheulen der 10 Zylinder nach dem Start weckt Tote auf. Ein hammermäßiger Sound verbreitet sich durch die Tiefgarage und lässt für Sekunden das Vogelgezwitscher verstummen. Doch halt. Kaum hat sich der Motor in seine Leerlaufdrehzahl eingependelt, schnurrt er fast wie ein Kätzchen. Na gut, eine große Raubkatze. Aber die kann ja auch schnurren, wenn sie mag. Den ersten Gang eingeklackt, unser Testwagen war ein Handschalter - die sechs Gänge manuell sind ohne zusätzliches Entgelt zu ordern und ab geht die wilde Fahrt.
Schrei mich an! Ja, gib‘s mir. Das Aufheulen der 10 Zylinder nach dem Start weckt Tote auf. Ein hammermäßiger Sound verbreitet sich durch die Tiefgarage und lässt für Sekunden das Vogelgezwitscher verstummen. Doch halt. Kaum hat sich der Motor in seine Leerlaufdrehzahl eingependelt, schnurrt er fast wie ein Kätzchen. Na gut, eine große Raubkatze. Aber die kann ja auch schnurren, wenn sie mag. Den ersten Gang eingeklackt, unser Testwagen war ein Handschalter - die sechs Gänge manuell sind ohne zusätzliches Entgelt zu ordern und ab geht die wilde Fahrt.Foto: D. Stanka Quatsch wilde Fahrt. Hoch aus der Tiefgarage und hinein in die enge Anwohnerstraße, auf der 30 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung nicht nur Regel ist, sondern auch erste Bürgerpflicht. Klack, klack, klack. Fast schon untertourig bewegt sich der R8