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Land Rover Freelander – d

Mittwoch, 25. Mär. 2015

Der Land Rover mit dem e-Tüpfelchen - Von Dietmar Stanka - Für mich ist der Freelander ein Geländewagen nach Maß. Groß genug, um auch größere Freizeitutensilien zu transportieren, klein genug, um auch im Großstadtdschungel zu bestehen und mittlerweile auch sparsam genug, um den strengen Anforderungen der Nachbarschaft in puncto CO2 gewachsen zu sein. Mit dem Stopp/Start-System, das serienmäßig in allen TD4_e mit Schaltgetriebe verbaut ist, senkte Land Rover bei dem kleinsten Vertreter des Hauses den Verbrauch um 11 Prozent.

Der Land Rover mit dem e-Tüpfelchen

Hersteller: Land Rover; Modell: Freelander – d Von Dietmar Stanka

Der Land Rover Freelander – d
Der Land Rover Freelander – dFoto: Stanka  

Für mich ist der Freelander ein Geländewagen nach Maß. Groß genug, um auch größere Freizeitutensilien zu transportieren, klein genug, um auch im Großstadtdschungel zu bestehen und mittlerweile auch sparsam genug, um den strengen Anforderungen der Nachbarschaft in puncto CO2 gewachsen zu sein. Mit dem Stopp/Start-System, das serienmäßig in allen TD4_e mit Schaltgetriebe verbaut ist, senkte Land Rover bei dem kleinsten Vertreter des Hauses den Verbrauch um 11 Prozent.

Was neben dem reduzierten Verbrauch vor allem für echte Offroader noch viel wichtiger ist: Der Freelander kann es im Gelände und in unwegsamen Gegenden (fast) genauso gut wie seine größeren Brüder Defender, Discovery und die Range Rover. Der intelligente Allradantrieb verteilt seine Antriebskraft je nach Bedarf auf Vorder- bzw. Hinterräder. Während auf normalen Straßen mehr Kraft auf die vorderen Räder gelangt, werden zum Beispiel bei schwierigen Verhältnissen oder auf losem Untergrund die hinteren Räder mit angesteuert. Das gewährleistet permanent guten Grip und dabei geringen Verschleiß und niedrigeren Verbrauch. Der Land Rover Freelander – d Foto: Stanka Ein besonderes Schmankerl, serienmäßig außer beim Einstiegsmodell „E“, ist das von Land Rover entwickelte Terrain Response™"-System. Bequem mit einem Drehknopf in der Mittelkonsole sind vier Programme einstellbar. „Normal“ für den Betrieb auf sämtlichen asphaltierten Straßen, „Gras, Schotter, Schnee“ auf unbefestigten Wegen und schneebedeckten Fahrbahnen sowie „Schlamm“ und „Spurrillen/Sand“. Entsprechend dem gewählten Untergrund werden die verschiedenen elektronischen Steuerungen des Fahrzeugs wie Motormanagement, Getriebe, Zentralkupplung und Fahrwerkssysteme automatisch eingestellt. Vier Ausstattungslinien, E, S, SE und HSE sind paketähnlich geschnürt. Bereits in der Einstiegsversion E sind sämtliche elektronischen Fahrhilfen und Sicherheitssysteme integriert. Und das bei einem Preis, der für ein Aha-Erlebnis sorgen dürfte. 29.900 Euro verlangt Land Rover für den Freelander. Im Vergleich zu annähernd großen und vor allem im Gelände so tüchtigen Fahrzeugen ein echtes Schnäppchen. Aber Psst: Wir sollten es den Land Rover Verantwortlichen nicht aufs Butterbrot schmieren! Das "XS" Sondermodell, das zu einem Preis von 36.500.- Euro erhältlich ist, verfügt über ein Navigationssystem mit Touchscreen, ein integriertes Telefonsystem mit Bluetooth-Funktion und eine "Alpine"-Audioanlage samt CD-Spieler und neun Lautsprechern, sowie Kopfhörermodule hinten. Hinzukommen eine Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Fußraumleuchten und Leuchten am Außenspiegel, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie die serienmäßige Metalliclackierung. Zusätzliche Sicherheit versprechen Bi-Xenon-Scheinwerfer und die Einparkhilfe PDC am Heck. Der Land Rover Freelander – d Foto: Stanka Im Alltag bewährt sich der kleinste Land Rover sehr gut. Die vom Werk angegebenen 6,7 Liter Durchschnittsverbrauch können zwar nur durch extrem verhaltene Fahrweise erreicht werden, aber auch 8 – 9 Liter sind für ein Fahrzeug dieser Größenordnung und mit dem cw-Wert einer mittleren Schrankwand akzeptabel. Der relativ kleine Motor, 2,2 Liter und 112 kW (152 PS) kommt mit dem gut 1,9 Tonnen schweren Geländewagen sehr gut zurecht. Das mag daran liegen, dass bereits bei 1.000 Umdrehungen pro Minute 200 Nm und ab 2.000 insgesamt 400 Nm anliegen. Das macht den Freelander auch im Gelände agil und zu einem echten Offroader. Ganz im Gegensatz zu den meisten seiner Mitbewerbern, denen er mit dem Stop/Start-System einen Schritt voraus ist. So zeigt sich der Land Rover Freelander ganz im Sinne seiner großen Brüder. Geländegängig und dabei hervorragend alltagstauglich. Die Ausstattung ist gut, die verwendeten Materiallilien wirken hochwertig und die Bedienung ist logisch einfach. Einziger Kritikpunkt ist die hintere Sitzbank. Die Sitzauflage ist sehr kurz und wird daher auf längeren Strecken relativ schnell sehr ungemütlich. Aber für das nächste Facelift darf ja gerne wieder etwas zu verbessern sein. Der Land Rover Freelander – d Foto: Stanka

Technische Daten: Land Rover Freelander TD4_e SE

Motor: 4-Zylinder-Diesel mit Turboaufladung Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 2.179 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 112 kW (152 PS)/4.000 Max. Drehmoment: 400 Nm bei 2.000 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.500/1.910/1.740 in mm Radstand: 2.660 in mm Leergewicht: 1.890 – 2.045 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.505 kg Kofferrauminhalt:  l, bei umgeklappter Rückbank 1.670 l Bereifung: 225/40 R 17 Felgen: 7,5 x 17″ Leichtmetall Beschleunigung: 11,7 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 181 km/h Tankinhalt: 68 l Kraftstoffverbrauch kombinierter Verkehr: 6,7 l auf 100 km Preis: ab 37.600 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München