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Sonstige

Porsche in LeMans

Montag, 4. Nov. 2013

Das ist der Sound den jeder Motorsport Fan hören möchte. Eine Traditionsmarke hat sich mehr als ein Jahrzehnt von der Langstrecken-Weltmeisterschaft zurückgehalten. Nun aber steht eine Rückkehr in die LMP1 Klasse bevor. Mit dem Slogan „Mission 2014. Our Return.“ werden Porsche und das prestigeträchtige 24h Stunden Rennen von Le Mans wieder vereint sein. Der Titelrekordhalter von Le Mans will nicht mehr in Erinnerungen leben sondern neue schaffen. Eine Herausforderung für die Stuttgarter Sportwagenschmiede.

Wir haben im Prinzip von Null angefangen mit einem extrem kleinen Team also wirklich nur Handvoll Leute uns das Konzept überlegt, sind dann relativ schnell gewachsen haben sehr lange an dem Konzept getüftelt sage ich mal. Weil wir hatten im Prinzip so ein „Moving Target“ was das Reglement anging. Das Reglement hat sich ständig weiterentwickelt und geändert.

Für den ehemaligen Rennleiter von Porsche Manfred Jantke sind die Unterschiede immens groß.

Der gravierendste Unterschied zu Le Mans damals und heute ist die Bedienung der Fahrzeuge. Damals. Wir hatten Zeit. Wir haben eher gebremst. Wir mussten durch die Kulisse runter schalten also das hat sich erstreckt über viele Sekunden. Heute hat sich das in eine weise komprimiert. Alles hat sich zusammen. Sie bremsen ganz spät die schalten mit bamp bamp bamp sind die Gänge drin. Also heute für den Fahrer ist der Stress das er in ganz kurzer zeit in einer komprimierten, in Zeitraffer alles erledigen muss.

Auch wenn sich die Bedingungen geändert haben, möchte Porsche an die glorreichen Zeiten anknüpfen. Das ein Porsche schnell fahren kann ist kein Geheimnis, doch die Tatsache das es um Le Mans geht und noch dazu das die Stuttgarter seit Jahren nicht teilgenommen haben erhöht den Druck auf die Ingenieure.

Das ist die Kontinuität, diese Strebsamkeit, die Zuverlässigkeit das ist sehr, sehr wichtig. Das man nicht jetzt nur einmal geschwind schnell ist, sondern das man das auf lange Distanz und auf über lange Jahre halten kann und da hoffe ich jetzt eben gibt es den Anschluss 2014 das das also so wieder weiter geht.

Die Rückkehr nach Le Mans stimmt auch den Ehemaligen Porsche Rennfahrer Jürgen Barth optimistisch.

Ich bin eigentlich ganz happy das es jetzt den Schritt gibt das Le Mans wieder dieser Technologieträger wird für die Zukunft von Automobil, Zukunft fürs Rennen mit diesen ganzen Hybridtechniken, mit den zugestandenen Benzinmenge und diesen elektrischen Hilfen und die Hybridhilfen und so weiter. Das einzige wo ich ein bisschen Angst hab das am Ende vielleicht der Fahrer überfordert wird, dass der zu viel auf andere Sachen schauen muss und am Ende vergisst er auf die Strecke zu schauen.

Die erneute Teilnahme löst eine große Begeisterung bei Porsche aus. Doch mit der Rückkehr nach Le Mans sind auch die Erwartungen und der Druck auf den Gesamtsieg zurück gekommen.

Wir sind definitiv in meinen Augen der Underdog ,ja. Aber das heißt lange nicht das wir nicht erfolgreich sein wollen oder auch nicht glauben das wir erfolgreich sein können.

„Mission 2014. Our Return.“ Man darf gespannt sein. Ex-Porsche Rennfahrer Richard Attwood weiß wo er sein Geld anlegen wird.

I think my money might be with Porsche.