Facebook Pixel

Fahrberichte

Audi RS7

Montag, 28. Okt. 2013

Audi baut die Palette seiner RS-Modelle weiter aus und bringt den RS7 Sportback auf den Markt. Dank adaptiver Luftfederung liegt die Karosserie um 20 Millimeter tiefer als beim normalen A7 und macht den RS7 sportlich aber dennoch komfortabel. Die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit kann auf Kundenwunsch aufgehoben werden und liegt dann bei bis zu 305 km/h. „Also wenn man hier auf das Gaspedal tritt, das drückt einen schon ganz schön in den Sitz. 412 Kilowatt Leistung, 560 PS sind das, da geht schon Schub nach vorne. Ein Drehzahlmesser bis 8.000 Umdrehungen/min, ein Tacho bis 320 km/h und ein Motor der aus 4 Litern und 8 Zylindern 700 Newtonmeter Drehmoment erzeugt. Hier schlummert ein wahres Kraftwerk. Der neu entwickelte Motor ersetzt einen bislang in anderen RS-Modellen verwendeten V10. Mehr Leistung bei weniger Verbrauch bedeutet für den RS7 einen SuperPlus-Durchschnittsbedarf von 9,8 Litern auf 100 Kilometer. Gestupst, nicht getreten versteht sich. Für schnelle Gangwechsel sorgt eine 8-stufige tiptronic Automatik.

„Gut alles in allem ist der RS7 natürlich ein Auto mit unglaublich viel Leistung. Aber er kostet auch unglaublich viel Geld. Ich hab das mal durchgerechnet: Grob überschlagen ungefähr 113.000 Euro ist der Basispreis des RS7. Und mit den ganzen Extras ist man auf 150.000 Euro. Ein Schnäppchen ist der sportlich elegante Ingolstädter wahrlich nicht. Doch auf eines ist Verlass: Die Kraft, die sein Äußeres verspricht, die liefert er auch zuverlässig ab. Trotz Mattlack ist der RS7 ein Typ, dessen Glanz sich auch auf den Fahrer überträgt. Für Leute mit entsprechendem Portemonnaie ein Ego-Streichler so zu sagen.

„Leider nicht in der Aufpreisliste enthalten ist irgendwie ein Optionspaket, dass man sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten muss. Denn das fällt mit dem RS7 extrem schwer, wenn 70 ist auch wirklich 70 zu fahren. Mein Fazit: Der RS7 ist für den Alltag eigentlich völlig übermotorisiert, aber es macht nun mal Spaß. Und wenn man eben diese Dynamik haben möchte, so zwischen Reiselimousine ganz gediegen dahin gleiten und auch mal schön schnell um die Kurven fliegen lassen, dem wird der Audi RS7 sicherlich gefallen.“