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Fahrberichte

Jaguar XJ L

Montag, 28. Okt. 2013

Unterwegs in der Automobilen Luxusklasse. Mathis Kurrat testet den Jaguar XJ L. „Das L steht allerdings nicht für Luxus, sondern dafür steht das XJ. Das L steht für Langversion und die ist ungefähr 12 cm Länger als die ohnehin schon nicht wirklich kurze normale Version des Jaguar XJ.“

Unterwegs in der Automobilen Luxusklasse. Mathis Kurrat testet den Jaguar XJ L.

„Das L steht allerdings nicht für Luxus, sondern dafür steht das XJ. Das L steht für Langversion und die ist ungefähr 12 cm Länger als die ohnehin schon nicht wirklich kurze normale Version des Jaguar XJ.“

Der Jaguar XJ L wird in Deutschland mit drei Motorvarianten angeboten. Ein 3 Liter V6 Diesel, ein 3 Liter V6 Benziner und ein 5 Liter Benzin Aggregat mit 8 Zylindern.

Wir testen den 3 Liter Benzinmotor mit 6 Zylindern und 250 Kilowatt Leistung.

Der vom Hersteller angegebene Verbrauch mit 9,6 Litern Treibstoff auf 100 Kilometer ist sehr schwer zu erreichen. Die 1,8 Tonnen Gewicht des Jaguars, gepaart mit der durchzugsstarken Motorleistung, fordern ihren Tribut und schröpfen Tank und Geldbeutel. „Wenn man an Jaguar denkt, denkt man vielleicht an Sportwagenikonen wie den E-Type. Wirklich sportlich ist der XJ L nicht. Bei einem Gewicht von 1,8 Tonnen kann man ihm das aber auch durchaus nachsehen.“

Von Außen wirkt der Brite, wie kaum anders zu erwarten, sehr ordentlich verarbeitet. Das Design ist erfrischend modern gehalten. Sportlich elegant kommt er daher. In der Langversion des XJ wächst der Wendekreis von 11,9 auf 12,3 Meter. In der Stadt und in Parkhäusern kann das zu umständlichen Wendemanövern führen. „Mein absolutes Highlight auf der Aufpreis Liste ist das Dual View-Display für das Infotainmentsystem. Wie Sie sehen, sehen Sie jetzt eine Landkarte, wenn ich hier auf diesen Knopf drücke, öffnet sich ein kleines Fenster und wenn ich das wegklicke sehen Sie plötzlich ein Video. Ich persönlich sehe jedoch weiter die Landkarte. So kann sich der Fahrer weiterhin aufs Verkehrsgeschehen konzentrieren, während der Beifahrer sich von einem Film unterhalten lässt.“

„Mit einem Komplettpreis von deutlich über 100.000 Euro, so wie dieses Auto hier steht, ist der Jaguar XJL natürlich kein ganz günstiges Vergnügen. Aber wenn man sich das Wettbewerbsumfeld anschaut, aus Stuttgart, München, oder Ingolstadt - die sind auch nicht billiger und auch nicht wesentlich teurer. Und wenn man ein Auto sucht mit dem man aus der Masse ein bisschen heraussticht, dann ist der XJ L vielleicht die richtige Alternative.“