Fahrberichte

Überarbeiteter Jeep Grand Cherokee

Montag, 28. Okt. 2013

Seit 1992 geht es bei Jeep ins Gelände. Mit dem Grand Cherokee. Nun gibt es eine überarbeitete Version. Wir testen sie im Gelände. Der neue Grand Cherokee gehört zum Modelljahr 2014, ist aber schon seit Juli in Europa erhältlich. "Fiat hat 2011 die Gelegenheit genutzt um Chrysler zu übernehmen. Die waren in der Bankenkrise in Schieflage geraten. Der Marke Jeep, die auch zu Chrysler gehört, kommt die momentane große SUV-Nachfrage besonders zugute. Im Jahr 2012 haben 707.000 Stück verkauft." Um eine möglichst hohe Fahrdynamik auf Offroad-Strecken zu erreichen, sind zur Verstärkung Hilfsrahmen an Vorder- und Hinterachse sowie Schraubenfedern verbaut. Die Luftfederung ermöglicht bis zu 28 Zentimeter Bodenfreiheit . "Theoretisch haben die deutschen Kunden die Auswahl zwischen vier verschiedenen Motoren, aber bisher hat es sich so gezeigt, dass rund 90 Prozent zum 3-Liter-Dieselmotor gegriffen haben. Und das soll sich wohl auch nicht verändern." Der 3-Liter-Diesel leistet 184 kW. Für den Grand Cherokee zahlt man in Deutschland in der Summit-Variante mit Metallic-Lackierung 66.350 Euro.

Die Front wurde einem Facelift unterzogen. So ist der Kühlergrill mit den sieben Lüftungsöffnungen niedriger ausgeführt, die Hauptscheinwerfer sind schmaler. Die Nebelscheinwerfer sind in den Stoßfänger integriert. Was aussieht, wie ein dritter Nebelscheinwerfer ist in Wirklichkeit der Abstandssensor. Nachdem wir uns mit dem Grand Cherokee im Gelände austoben durften, geht es kurz auf asphaltierte Wege. Auch hier macht die Luftfederung einen guten Job. Man gleitet förmlich über die Straße. "So gut der Grand Cherokee sich im Gelände schlägt, umso schlechter schlägt er sich bei der Parkplatzsuche. Er ist einfach zu groß, zu lang, zu breit."

Darum geht es auch wieder zurück zur Offroad-Strecke, jenseits asphaltierter Straßen. Eine Fahrt über Stock und Stein macht einfach mehr Spaß, hier fühlt sich der Jeep Grand Cherokee am wohlsten.