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Fahrberichte

Audi RS Q3

Freitag, 18. Okt. 2013

Die sportlichsten Audis heißen RS. Und jetzt gibt es auch vom Kompakt-SUV Q3 eine solche Rennversion. Die Eckdaten: 5 Zylinder, 2 1/2 Litern Hubraum, 310 PS. Das ausgerechnet das kleinste Mitglied der Q-Familie zum Sportwagen wird, ist schnell erklärt.

Wir testen den neuen in den Schweizer Alpen. Hier geht es ständig hoch und runter. Dank quattro-Allradantrieb kommt man schnell um die Spitzkehren und der Motor macht auf geraden Stücken richtig Spaß.

Doch der RS Q3 will mehr sein als „nur“ sportlich.

Doch die ist bei diesem Auto wohl weniger entscheidend als die hohe Sitzposition. Immerhin ist der RS 25 Millimeter tiefer als der „normale“ Q3. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, so vermittelt der RS Q3 trotz des hohen Schwerpunktes Sportwagenfeeling. In 5,2 Sekunden durchbricht er die 100 km/h-Marke, Schluss ist, elektronisch abgeregelt bei 250.

Auf über 2.000 Höhenmetern schauen wir uns das Auto mal aus der Nähe an.

Die neu gestaltete Front wird vom Singleframe-Grill mit Wabenoptik dominiert. Die Radhäuser sind verbreitert. überall gibt es hochglanz lackierte Zierelemente. Ein Dachkantenspoiler optimiert den Anpressdruck bei schneller Fahrt.

Ausfahren kann man den RS Q3 auf den Alpenpässen zwar nicht, aber Kurvenfahren macht ohnehin mehr spaß als nur geradeaus. Dafür sorgt ein griffiges Volant und die präzise abgestimmte Lenkung. Den Verbrauch gibt Audi mit 8,8 Litern an - das erreicht man allerdings nur ohne Fahrspaß. Zum Schluss noch der Preis: Knapp unter 55.000 Euro - plus Extras.