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Fahrberichte

Fit für die Rennstrecke: der neue Porsche 911er Turbo

Freitag, 6. Sep. 2013

Porsche setzt sich große Ziele: Der neue 911er Turbo soll der beste 911er aller Zeiten sein, ein rassiger Sportwagen, der sich auch auf der Rennstrecke zuhause fühlt. Vor 50 Jahren hatte der 911er Premiere, vor vier Jahrzehnten kam der erste Turbo auf den Markt und nun die 7. Generation.

August Achleitner, Porsche:

„Der Turbo ist in der Baureihe 911 eigentlich ein sehr wichtiges Modell. Es ist das technologische Spitzenprodukt. Das ist das Aushängeschild dieser Baureihe. Und es ist auch immer die Möglichkeit neue Technologien in den 911er einzubringen.“

Bei Porsche beginnt das Sportwagengefühl bereits im Innern. Große Rundinstrumente, der Schalthebel fürs Porsche-Doppelkupplungsgetriebe, ein großer Monitor fürs Navi und zwei komfortable Sportsitze.

Das Äußere verspricht dann noch mehr Sportlichkeit. Bullige Scheinwerfer und große Lufteinlässe geben der Front ein markantes Gesicht.

Und der neue Turbo kommt bulliger daher. An der Vorderachse misste er 5 Zentimeter mehr als der normale 911er, das stellt ihn satter auf die Straße.

Und am Ende kommt es dann noch viel dicker.

8,5 Zentimeter breiter als die Vorderachse, das bedeutet gigantische Radhäuser für die Hinterachse.

Das komplette Paket lässt sich abseits des normalen Straßenverkehrs am besten erleben, wir fahren mit ihm auf den neuen Testkurs am Bilster Berg. Und der neue 911er Turbo hat so mancherlei technische Finessen an Bord, die das Fahren zum Erlebnis werden lassen, auch eine Weltpremiere.

„Ja die adaptive Aerodynamik startet jetzt praktisch mit noch niedrigeren Auftriebswerten. Das heißt richtig Abtrieb. Wir produzieren jetzt in einer sogenannten Performance Stellung Abtriebswerte wie in einem GT-Wagen vorher. Das heißt ein gesamt Abtrieb von -0,5 das ist schon ziemlich selten so was. Das ist reinrassigen Supersportwagen vorbehalten.“

Auf dem Markt kommt der 911er Turbo mit 520 PS. Wir haben die Topversion den Turbo S getestet mit stolzen 560 Pferdestärken. Zusammen mit dem serienmäßigen Allradantrieb und der obligatorischen Doppelkupplung ist Tempo 100 nach sage und schreibe 3,1 Sekunden erreicht. Der Vortrieb endet bei 318 Kilometer pro Stunde. Dieses pure Supersportwagenerlebnis gibt ab gut 195 Tausend Euro.