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Sonstige

Mercedes-Benz Arocs

Montag, 26. Aug. 2013

Der Dreisprung in der Euro 6-Disziplin ist Mercedes-Benz gelungen: Die Marke mit dem Stern ergänzt in diesem Jahr mit dem Arocs, dem Spezialisten am Bau, ihr aktuelles Fahrzeugprogramm der schweren Klasse, nachdem 2012 der Antos für den schweren Verteilerverkehr und 2011 der Actros für den Fernverkehr ihre Markteinführung feierten.

„Wenn man in unwegsamem Gelände unterwegs ist oder auf einer Baustelle oder, wie hier, in einem Steinbruch, dann ist so ein Allradgetriebenes Fahrzeug wie der Mercedes GL schon sehr praktisch. Wenn man aber auch noch ein paar von diesen wunderschönen Steinen mitnehmen möchte, dann ist da spätestens nach zwei Schubkarren Schluss und außerdem versaut man sich den ganzen Kofferraum. Da muss man also zu etwas schwererem Gerät greifen, deswegen habe ich mich hier in diesem wunderschönen Steinbruch in Wuppertal mit Matthias Lichter verabredet und wir sehen uns mal den neuen Mercedes-Benz Arocs zusammen an.“ Je nach Konfiguration von 2, 4, 6 oder 8 Rädern angetrieben setzt sich der Koloss in Bewegung. Mathis hat sich den schwersten Arocs ausgesucht: Maximal 41 Tonnen bringt der Riese auf die Waage. „So, wenn man jetzt hier drin sitzt, dann sehe ich eigentlich keinen riesigen Unterschied zu einem Straßen-LKW. Wo sind denn die signifikanten Unterschiede zwischen dem Actros und dem Arocs?“ „Beim Arocs habe ich schon im Interieur auf Materialien geachtet, die leicht abwaschbar sind und pflegeleicht und nicht so kratzempfindlich sind. Wir haben hier beim Arocs zum Beispiel die Differenzialsperren, das sind natürlich mehr als bei einem Straßenfahrzeug, und die liegen alle auf einem Schalter, denn es gibt nur eine sinnvolle Reihenfolge, wie man diese Differenzialsperren betätigen kann. Aus diesem Grund sind die auf einem Drehschalter, sodass auch ein ungeübter Fahrer hier wenig falsch machen kann.“ Wie eine Wand steht der Arocs da und strahlt vor allem eines aus: Robustheit. Kräftige Stahlecken unterstreichen diesen Anspruch ebenso wie die vergitterten Scheinwerfer. Das Motorenprogramm umfasst 16 Triebwerke von 7,7 bis 15,6 Liter Hubraum sowie maximale Drehmomentwerte von erstaunlichen 1000 bis 1000 Newtonmeter. Alle Aggregate erfüllen die Euro 6 Abgasnorm. Leistung: Bis zu 460 kW! In unserem Test-LKW steckt ein 380kW starker Motor - der reicht für die meisten Fälle aus - mit einem Bau-LKW fährt man ja schließlich keine Rennen.

Auch Bergsteigen kann der graue Riese. 40 % Steigung sind für den Arocs kein Problem. Einzig der in der Regel unbefestigte Untergrund setzt dem Kletterwillen ein Ende - nämlich dann, wenn der Koloss rückwärts den Berg wieder herunterrutscht.