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Fahrberichte

BMW Z4 Roadster

Freitag, 2. Aug. 2013

Der neue BMW Z4 debütiert 25 Jahre nach dem legendären BMW Z1. Der auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) des Jahres 1987 vorgestellte Roadster sorgte nicht nur mit seinem revolutionären Türkonzept für Furore, sondern auch mit seinen agilen und exakt kontrollierbaren Fahreigenschaften.

„Ich teste heute den BMW Z4. Unser Testwagen ist mit dem S-Drive 35 is ausgestattet. Das heißt wir haben das Sportgetriebe und den 250 kW Motor. So wie er jetzt hier steht muss man eine ganze Menge Geld dafür investieren. Wir sind hier bei knapp unter 70.000 Euro. Also kein ganz günstiger Spaß. Aber der Preis soll uns jetzt erst nicht mehr weiter interessieren. Daher beginne ich erstmal mit der Probefahrt.“

Mit seinen martialischen 250 kW spurtet der kleine Roadster in 4,8 Sekunden auf Tempo 100. Bei 250 km/h ist elektronisch abgeregelt Schluss. Der Verbrauch ist mit sehr, sehr optimistischen 9 Litern angegeben. Was man aber wahrscheinlich nie erreichen wird.

Von außen sieht man dem Z4 seine BMW-Herkunft deutlich an. Die typische Niere ruht in der Front. Die Scheinwerfer sind mit XENON – Lampen ausgerüstet. Unter der Haube ruht der mächtige 250 kW Benzin Motor mit einem maximalen Drehmoment von 450 Newtonmetern. Insgesamt wirkt der neue Z4 im Vergleich mit dem Alten länger, flacher und sportlicher. Auch wenn sich am Design nur sehr wenig verändert hat. Seine Linienführung und die 18-Zoll-Felgen geben ihr Übriges dazu. Am Heck befinden sich LED-Leuchten. Wer viel Gepäck transportieren muss, hat sich für das falsche Fahrzeug entschieden.

Auch wenn der Z4 in Sachen Geräumigkeit nicht punkten kann. Mit seiner Leistung und seinem Fahrverhalten macht er dieses Manko aber wieder wett.

„Mein Fazit zum BMW Z4: Wir haben hier einen Motor mit 250 kW im 35 is. Einen theoretisch, wahrscheinlich eher geschönten Verbrauch von 9 Litern auf 100 Kilometern. Und leider eine CO2 Effizienzklasse F. Man bedenke, die CO2 Effizienzklassen sind in A+, A, B,C,D,E,F und G unterteilt. Das heißt unser Motor hier ist schon in der vorletzten Effizienzklasse. Das heißt, es ist wirklich nur ein Spaßmobil und somit sollte man ihn wirklich nicht allzu häufig durch die Gegend fahren. Und mit seinem sehr hohen Anschaffungspreis von eben knapp in unserer Ausführung unter 70.000 Euro wohl nicht unbedingt die Wahl, die jeder für sich treffen wird. Daher muss ich ihm heute leider eine Absage erteilen.“