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Fahrberichte

Audi A3 g-tron

Donnerstag, 15. Aug. 2013

Unter dem Namen „Tron“ forscht Audi an nachhaltiger Mobilität der Zukunft. Leistungsspitze unter den Forschungsfahrzeugen ist der Elektro-Super-Sportler R8 e-tron. Ebenfalls als Elektro-Testfahrzeug ist der A1 e-tron im Einsatz. Seit 2012 sammeln kleine Fahrzeug-Flotten in verschiedenen deutschen Städten Informationen zur Elektromobilität im Alltag. Neben den „e-trons“ stehen auch neue alternative Antriebe auf der Agenda von Audi. Der A3 g-tron Sportback setzt statt Strom auf Gas als Kraftstoff.

Nach dem Tanken und bei großer Kälte startet der g-tron zunächst mit Benzin und schaltet danach schnellstmöglich auf Gasbetrieb um. Je nach Fahrsituation wird der Gasdruck geregelt. Niedriger Druck für effizientes Fahren im unteren Drehzahlbereich. Höherer Druck wenn der Fahrer Leistung und Drehmoment wünscht.

81 kW Leistung und ein maximales Drehmoment von 200 Nm hat der Motor des g-tron. In unter 11 Sekunden geht es von Null auf 100 km/h. Über 400 Kilometer schafft der A3 g-tron im Gasbetrieb. Wenn der Druck im Tank unter 10 bar sinkt, also weniger als 0,6 Kilogramm der möglichen 14 Kilo an Gas übrig sind, schaltet das Motormanagement auf Benzinbetrieb um.

Äußerlich sind kaum Unterschiede zum konventionell angetriebenen A3 wahrzunehmen. Erst beim Blick unter das Auto zeigen sich die beiden zusätzlichen Kraftstofftanks für das E-Gas. Für den Fahrer bedeutet die zusätzliche Technik kaum Einschränkungen beim Kofferraumvolumen.

Im Cockpit hat der g-tron allerdings zwei Tankanzeigen. In den Drehzahlmesser ist die Anzeige für die Gastanks integriert. Der 1,4 Liter TFSI ist speziell für die bivalente Nutzung mit Benzin oder Gas ausgelegt.

Ende des Jahres soll der A3 g-tron auf den Markt kommen. Seinen genauen Preis hat Audi noch nicht bekannt gegeben. Bracheninsider rechnen mit unter 30.000 Euro in Deutschland.