Fahrberichte

Hyundai i30 Coupe

Dienstag, 23. Jul. 2013

Die Hyundai Kompaktwagenbaureihe i30 wird zur Modellfamilie: Nach dem fünftürigen Schrägheckmodell und der Kombivariante erweitert der koreanische Automobilhersteller sein Angebot im C-Segment ab Februar 2013 um die dreitürige Karosserieversion mit der Zusatzbezeichnung Coupé.

Nach dem fünftürigen Schrägheckmodell und dem Kombi ist die Coupe-Version die dritte Karosserievariante der i30 Kompaktwagen-Familie. Mit seinem betont dynamischen Design setzt sich das Coupe von den beiden anderen Versionen deutlich ab. Nicht so hingegen bei den Außenabmessungen. Hier steht der Dreitürer dem Fünftürer in nichts nach. Beide sind 4,30 Meter lang, haben gleiche Breite und Höhe. Mit 2,65 Metern ist auch der Radstand identisch. Praktisch, denn das bedeutet gute Platzverhältnisse auf allen fünf Sitzplätzen. Die in der höheren Ausstattungslinie serienmäßigen 16-Zoll-Leichtmetallräder setzen sportliche Akzente.

Wie seine beiden Brüder ist auch das i30 Coupe im europäischen Hyundai Design- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim entstanden.

Hereinspaziert... willkommen im Innenraum. Bei Materialien und Verarbeitung hat sich Hyundai richtig ins Zeug gelegt. Alles fühlt sich hochwertig an und lässt in punkto Spaltmaßen keine Kritik zu. Die vorderen Sitze sind sportlich bequem und lassen sich mit einem einfachen Handgriff neigen und nach vorn schieben. Das optionale Panoramaglasdach sorgt für ein helles Ambiente und lässt sich sogar öffnen. Das Armaturenbrett hat das Coupe weitestgehend von Fünftürer und Kombi übernommen. Die zwei Ausstattungslinien „Classic“ und „Design“ sind für das Coupe wählbar.

Geschaltet wird mit einem manuellen 6-Gangetriebe. Eine 6-Stufenautomatik gibt es optional, aber nur für die stärkeren Benzin- und Diesel-Aggregate.

Heckpassagiere dürfen in dem neuen i30 nicht allzu groß gewachsen sein, denn die Dachlinie fällt deutlich nach hinten ab. Das Heck des i30 Coupé wirkt sportlich breit. Mit seinen markanten horizontalen Lichtkanten sind optische Parallelen zum Heck des 1er BMW nicht von der Hand zu weisen. Ein Dachkantenspoiler mit integrierter Bremsleuchte darf natürlich nicht fehlen. Statt eines Reserverads hat das Coupé ein Pannenwerkzeug-Set im Kofferraumboden dabei.

Zwei Benzin- und zwei Dieseltriebwerke stellt Hyundai für das Coupé zur Wahl.

Wir fahren den stärkeren Diesel. Er schafft 197 km/h Spitze, braucht für den Sprint von Null auf 100 allerdings fast elf Sekunden. Und genau da liegt der Kritikpunkt im ansonsten rundum gut gelungenen i 30 Coupé.

Als Basis-Modell mit dem kleinen Benziner ist das i30 Coupe in Deutschland ab 15.590 Euro erhältlich.