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Fahrberichte

Volkswagen Beetle Cabrio

Dienstag, 9. Apr. 2013

Cabrios wie dieser Käfer sind Sonnenanbeter. Warme Sonnenstrahlen locken sie –egal zu welcher Jahreszeit - nach draußen. Wir testen den offenen VW Beetle, der sowohl mit seiner elektrisch öffnenden Soft-Top-Mütze als auch oben ohne eine super Figur macht. Dieses Cabrio mit Kult-Charakter bringt selbst den Schnee zum Schmelzen.

Optisch kehrt die dritte Generation des Käfers wieder mehr zu den Wurzeln, zur ersten Käfer-Generation zurück. Vor über 60 Jahren, 1949, feierte die ihre Premiere. Doch natürlich geht der neue mit der Zeit und unterscheidet sich deutlich von seinem eher auf „niedlich“-getrimmten, direkten Vorgänger.

Die charakteristischen Kulleraugen kommen moderner aber nicht weniger bezirzend daher. Ob offen oder geschlossen, das Stoffverdeck beeinflusst nicht das Kofferraumvolumen und passt perfekt zum Erscheinungsbild des Retro-Wagens.

Individualisierung ist das Thema der neusten Beetle-Generation. So stehen in fünf Ausstattungslinien, zwölf Lack- und zwei Verdeckfarben, sowie elf unterschiedliche Interieur-Stoff- und Leder-Varianten zur Wahl.

An der Uferpromenade in Nizza treffen wir Madeleine Berger. Sie nimmt sich Zeit den Beetle für uns genauer anzuschauen. Per Knopfdruck öffnet sich das Dach in nur 9,5 Sekunden.

Drei Benziner und zwei Diesel stehen auf der Motorseite zur Auswahl. Alle Versionen sind auch mit einem Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Madeleine testet das 118 kW starke, mittlere Benzin-Aggregat mit manuellem 6-Gang-Getriebe. Es beschleunigt den flotten Käfer in 8,6 Sekunden von Null auf Tempo 100. Maximal 205 km/h können erreicht werden.

Mit seinem Basispreis von 21.350 Euro in Deutschland ist der offene Beetle das günstigste Cabriolet im Volkswagen Programm. Die vielen Zusatzoptionen lassen den Preis jedoch schnell steigen. Schade eigentlich, dass strahlender Himmel und Sonnenschein nicht zur Ausstattung dazu gehören.