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Fahrberichte

Chevrolet Orlando Fahrbericht

Mittwoch, 20. Feb. 2013

Seit fast zwei Jahren ist Chevrolet mit dem Orlando auf dem Markt und damit in das Segment der Familien-Vans in Europa eingestiegen. Die Designer haben bei diesem Modell auf das vorherrschende Van-Design verzichtet und das kompakte Multi-Purpose-Vehicle, kurz MPV, mit niedriger Dachlinie und einer an Crossover-Modellen orientierten Silhoutte ins Rennen geschickt.

Kurzer Zwischenstopp beim Getränkehändler. Wir wollen wissen, wie gut sich der Orlando in Sachen Zuladung eignet. Klappt man beide Sitzreihen um, fasst der Laderaum bis zu 1.487 Liter. Reichlich Platz für bis zu 12 Wasserkisten.

Alltagstauglich ist das Gepäckabteil also. Und auch die serienmäßigen versenkbaren Sitze in der dritten Reihe machen den Orlando für Familien interessant. Sein Einstiegspreis ist mit 18.990 Euro in Deutschland durchaus erschwinglich.

Das Heck hat durch Blenden im Stoßfänger und ausgeprägte Kanten SUV-Charakter.

Durch das sogenannte „body in / wheels out“-Design, was sich wohl durch Bauch rein, Brust raus interpretieren lässt, wirkt das Aussehen agil und sportlich. Eine niedrige Dachlinie und ausgestellte Radkästen verleihen ihm ein muskulöses Design.

In der unteren Frontschürze mit Wabenstruktur sind die Nebelscheinwerfer eingelassen.

Für den Familien-Van werden drei Motoren angeboten. Ein 1,8 Liter Benziner mit 103 kW und zwei Dieselvarianten. Die schwächere hat 95 kW. Wir testen den stärkeren Diesel mit 120 kW. Er soll laut Hersteller 6,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen.

Aerodynamisch gibt es beim Orlando noch einiges zu verbessern. Bei höheren Geschwindigkeiten zum Beispiel auf der Autobahn wird Windpfeifen hörbar.

Radio und Navigation sind in der Cockpit-Mitte über Tasten anzusteuern. Der Monitor ist ausreichend groß. Das Cockpit wirkt insgesamt aufgeräumt.