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Sonstige

Rallye Dakar letzte Etappe

Montag, 28. Jan. 2013

Das Ziel ist erreicht. Die Fahrer der Rallye Dakar 2013 haben Santiago de Chile erreicht. Die Zieleinfahrt und die Ankunft im Biwak sind bei den Zuschauern und bei den Medienvertretern gleichermaßen von Interesse.

Das Ziel ist erreicht. Die Fahrer der Rallye Dakar 2013 haben Santiago de Chile erreicht.

Die Zieleinfahrt und die Ankunft im Biwak sind bei den Zuschauern und bei den Medienvertretern gleichermaßen von Interesse.

Autos, Buggys und LKW kommen nach und nach an. Die Fahrer werden direkt von Reportern und Kamerateams umringt, lassen sich feiern und geben bereitwillig Antworten auf die Reporter-Fragen.

Aus dem Biwak nun die Zusammenfassung der letzten Etappe von Birgitt Dietel.

"Es ist geschafft. Und tatsächlich: alle Favoriten haben sich durchgesetzt. Die Kamaz am Schluss immer vorne bei den Trucks mit Nikolajev. Sieger bei den Autos: es ist Peterhansel. Und bei den Motorrädern Cyrill Pepri. Aber was so einfach sich anhört war eine schwierige Sache. Selten waren die Favoriten so unter Druck. Und bei den Trucks gab es ja erst gar keine Favoriten. Das mit der Kamaz-Überlegenheit hat sich dann doch erst am Schluss herausgestellt, wobei auch da möchte ich nicht von Überlegeheit reden, denn De Rooy und Iveco und auch Loprais im Tatra waren immer, immer nah dran.

Es war eine sehr schnelle Dakar, es war eine schöne Dakar, es war eine andere Dakar; das auf jeden Fall. Diese langen, langen Etappen, Marathonetappen, diese Tage, in denen wir Licht an den Dünen gesehen haben. Die sind vorbei. Es geht wirklich darum Speed zu machen. Und wenn nur einer, egal in welcher Kategorie, auf diese Dakar ein kleines Problem hatte, war er nicht mehr für einen Sieg gut. Insofern war Zuverlässigkeit und Durchkommen gepaart mit der entsprechenden Schnelligkeit das, die Medizin, die hier zum Sieg geführt hat."

"Wir sind so nah an der Spitze wie noch nie. Und wahrscheinlich trotzdem nur 13. Mit dem Abstand wären wir vor drei, vier Jahren noch Fünfter geworden. Also es war ziemlich hart, aber wir sind froh im Ziel zu sein. Das Auto gehalten. Bis auf einmal ein Problem mit dem Scheibenwischer, der von alleine loslief, hatten wir überhaupt keine Probleme. Und das ist für ein Auto, dass das erste Mal überhaupt eingesetzt wird, auf so einer langen Rallye mit einem neuen Team einfach hervorragend. Ich denke, so sollte es weitergehen."

"Stephan Schott, Holm Schmidt im Ziel. Kurzer Abriss eurer Dakar ihr beiden."

"Es waren normale Arbeitstage, manches waren kurze Arbeitstage gewesen. Wir hatten dieses Jahr sehr viel Pech gehabt beim Fahren. Am dritten Tag hatten wir schon keine Kupplung auf der Stage und dann wir einmal einen kompetenten, einen kompletten abgeräumt auf den Weg nach Larioha. Es lief nicht so wie wir es uns gewünscht haben. Aber es gab auch Tage, die waren total OK gewesen."

"Und aus deiner Sicht des Beifahres Holm?"

"Aus der Sicht des Beifahrers. Ich fand diese Dakar war sehr hart, obwohl viele sagen, es ist nicht so. Es wurde sehr, sehr schnell gefahren. Hat aber viel Spaß gemacht. Also mir hat es sehr viel Spaß gemacht."

"Ihr seid die Ankommerkönige. Oder? Gemeinsam seit ihr jede Dakar angekommen, die ihr gefahren seit. Ist das richtig?

"So ist es. Fünf mal gefahren, fünf mal angekommen. Und ich glaube 100% Erfolg ist nicht schlecht. Auch wenn die Plätze nicht immer gestimmt haben."

"Jetzt sag. Die Plätze stimmen absolut. Stephan, bist du verrückt? Nichts desto trotz. Wie sieht es nächstes Jahr aus? Pläne?"

"Das sage ich dir jetzt nicht."

"Pläne Holm?

"Das sage ich dir auch nicht."

"Geheimnisvoll. Na gut. Ich denke die beiden stehen wieder hier. Bis dahin."