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Sonstige

Rallye Dakar —

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Donnerstag, 24. Jan. 2013

Dakar 2013. Zwei Tage vor Schluss. Und normalerweise plätschert die Dakar dann so dahin. Ganz anders in diesem Jahr. Den Jungs und Mädels, den Teilnehmern wird am vorletzten Tag nochmal richtig was abverlangt. Interessant für die Gesamtwertung: drei Buggys unter den Top neun, aber es ist eben doch nicht so, dass sie die Dakar gewinnen werden. Weil außer Peterhansel und Devillevie hin und wieder mal mit größeren Problemen. Auch Robby Gordon hatte ja schonmal ein zwei schlechte Tage zwischendurch. Und das bedeutet bei der diesjährigen Dakar, dass man keine Chance mehr auf den Sieg hat. Insofern Peterhansel und Devillevie vor diesem letzten schwierigen Tag. Denn morgen geht es ja wirklich nur noch Richtung Santiago mit einer leichteren Etappe. Auch da kann immer alles passieren. Aber heute nochmal ein richtig schwieriger Tag mit unter anderem 80 Kilometer Dünen. Ist eigentlich schon relativ klar, wenn Peterhansel nichts passiert, dass er da vorne durch ist.

Aber eben auch nicht ganz. Denn unsere deutschen Teilnehmer haben gestern gezeigt, dass es auch anders kommen kann. Stephan Schott und Matthias Kahle haben sich beide kurz eingebuddelt. 21 Minuten Matthias, 34 Minuten Stephan. Das ist im Gesamten gesehen überhaupt nicht lange. Aber bei Kahle im SAM Mercedes bedeutete das zum Beispiel, dass er es noch nicht geschafft hat, in die Top Ten. Er war auf einem sicheren Top Ten Kurs gestern. Aber diese 20 Minuten haben ihn dann wieder zurückgeworfen, sodass er auf Position 12 im Gesamtklassement verbleibt. Heute also eigentlich seine letzte Chance diesen anvisierten Top Ten Platz zu erreichen.

Die Klasse mit den wenigsten Ausfällen, dass ist tatsächlich diese T3-Klasse, in die Polaris und Canam und andere Buggys miteinander kämpfen.

Carras in dieser Klasse immer noch weiter. Vielleicht kann er seinen Vorjahressieg wiederholen. Schön wäre es. Zu gönnen wäre es ihm auch. Seine zwanzigste Dakar ist es. Er ist ein unheimlich sympathischer guter Typ, der einfach auch diesen Dakar-Spirit in seinem Polaris lebt.

Sicher nicht zu vergessen ist auch die Tatsache, dass in den Unterkategorien der einzelnen Klassen hart um den Sieg gekämpft wird. So aus Mercedes-Sicht äußerst erfreulich: ein 24. Platz im Gesamten und damit momentan Führender. In der Kategorie der seriennahen LKW ist der Pole Swytkowski auf Unimog. Und auch die Unimog um Alex Caffe sehen richtig gut aus.