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Fahrberichte

Mercedes CLS Shooting Brake

Dienstag, 16. Okt. 2012

Als Mercedes 2003 das viertürige Luxuscoupé CLS vorgestellt hat, gab es verwunderte Blicke. Ein Coupé mit vier Türen!? Bei der zweiten Generation setzten die Stuttgarter jetzt noch einen oben drauf und stellen dem CLS als weitere Karosserieform den CLS Shooting Brake zur Seite. Zusätzlich zu den vier Türen verfügt dieser Luxussportwagen – quasi als Kombiversion - über eine große Heckklappe und einen beachtlichen Laderaum.

Von vorn sind die Unterschiede zum normalen nicht ersichtlicht. Durch Aluminium in Motorhaube, Kotflügeln, Türen und Heckklappe konnten die Ingenieure Gewicht einsparen. Gut für den Verbrauch. In der Seitenansicht werden die Unterschiede deutlich.

Deutlich steiler aber dennoch coupéhaft fließend endet der CLS Shooting Brake. Das Design der Rückleuchten hat der Shooting Brake 1zu1 vom Coupé übernommen.

Hier ein Direktvergleich mit dem normalen CLS.

590 Liter Ladevolumen bietet der Shooting Brake. 70 Liter mehr als das Coupé. Maximal 1550 Liter sind möglich.

Auf der Rückbank ist Platz für drei. In der Rückenlehne verbirgt sich eine Armlehne mit Getränkehaltern.

Bei den Motoren stehen alle Varianten des Coupés zur Verfügung. Auch die AMG-Version mit 386 kW Leistung. Wir testen den kleinsten Diesel mit immerhin 150 kW, dessen Verbrauch Mercedes mit durchschnittlich 5,3 Litern auf 100 Kilometern angibt. 500 Newtonmeter Drehmoment helfen dabei den1,8 Tonnen schweren Shooting Brake in 7,8 Sekunden von Null auf 100 km/h zu beschleunigen.

Bei einem Einstiegspreis von 61.761 Euro in Deutschland sollte man an der Rückfahrkamera nun wirklich nicht sparen.