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Fahrberichte

Audi A6 Allroad Quattro

Montag, 29. Sep. 2014

Das ist ein Kombi, dem das tägliche Einerlei auf asphaltierten Straße einfach zu langweilig ist. Schon in der dritten Generation baut Audi diese geländegängige Version, die auf dem A6 Avant basiert. Seit seiner Einführung im Jahr 2000 hat sich der A6 Allroad Quattro über 140.000 mal verkauft. Elegant und mit viel Technik kommt er daher, hat aber keine Scheu sich auch mal richtig dreckig zu machen.

Gesagt getan. Auf geht’s ins raue Gelände. Alle A6 Allroad Modelle verfügen über einen permanenten Allradantrieb. Wenn an einem Rad Schlupf auftritt, gelangt der Großteil der Kraft blitzschnell an die andere Achse. Bis zu 70 Prozent können nach vorn, bis zu 85 Prozent nach hinten fließen. Auf Wunsch lässt sich bei allen Motorisierungen ein Sportdifferential ergänzen, das die Kräfte aktiv auch zwischen den Hinterrädern verteilt.

Vier V6-Motoren, einen Benziner und drei Diesel hat Audi für den A6 Allroad im Angebot. Wir testen den mittleren Diesel mit 180 kW Leistung. Sein Drehmoment liegt bei kräftigen 580 Newtonmetern.

Den A6 Allroad gibt es nur als Automatik-Version. Der Benziner und die beiden kleineren Diesel sind mit einer sportlichen Sieben-Gang-S-tronic ausgestattet, der größte Diesel hat eine Acht-Stufen-Tiptronic an Bord, die auf schnelle Schaltzeiten optimiert ist.

Was die Schaltvorgänge betrifft ist bei beiden Versionen Hightec am Werk. Die Getriebe erhalten vom Navigationssystem Informationen über den Streckenverlauf.

Sie beziehen nahende Kurven in die Strategie mit ein und wechseln auf engen Straßen nicht unnötig zwischen den Gängen hin und her.

Keine Frage, der A6 Allroad macht Spaß. Doch wann hat man schon mal die Gelegenheit seine Fähigkeiten voll auszukosten? Autohäuser sollten darüber nachdenken, den entsprechenden Wald direkt mit zu verkaufen. Nicht nur für die CO2-Bilanz, sondern auch für den kleinen Fahrspaß zwischendurch!