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Fahrberichte

Mercedes SL 500

Mittwoch, 30. Mai. 2012

Elf Jahre sind vergangen seit Mercedes-Benz den letzten SL auf den Markt gebracht hat, nun ist es an der Zeit für einen Nachfolger. Und dieser ist dem Image der Baureihe mehr als würdig.

Zum ersten Mal ist der SL fast vollständig aus Aluminium. Das und andere Maßnahmen machen ihn bis zu 140 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Zudem bringt der aktuelle neue Motoren mit, die bis zu 29% sparsamer sind. Der Fahrspaß geht dabei allerdings nicht verloren.

Den neuen SL gibt es als SL 350 oder als SL 500. Wir testen den größeren der beiden. In 4,6 Sekunden schießt der Wagen von 0 auf 100 km/h. Elektronisch ist bei 250 Sachen Schluss. Allerdings muss man dafür auch tief in die Tasche greifen. In Deutschland geht es ab rund 117.000 € für den SL 500 los.

Auf Wunsch gibt es im Verdeck auch ein Panorama-Variodach mit Magic Sky Control, welches seine Transparenz auf Knopfdruck verändert.

Apropos Dach, der SL braucht 20 Sekunden um sein Dach komplett zu öffnen, oder zu schließen. Dies geht allerdings nur im stehen oder mit Schrittgeschwindigkeit, da die Kofferraumkappe dazu ausfährt und das Kennzeichen kurz verdeckt. Dies ist nach EU-Richtlinien nicht erlaubt.

Im Interior findet man gewohnten Mercedes Komfort. Die Lüftungsdüsen im Kreuzdesign kennt man aus dem SLS AMG. 6 Airbags sind serienmäßig, wie auch eine Start-Stopp Automatik und ein 7 Gang Automatikgetriebe. Der SL ist fünf Zentimeter länger und sechs Zentimeter breiter geworden: mehr Platz im Innenraum. Praktisch, das automatisch ausfahrende Windschott.

Unter der Haube des SL 500 brummt ein 4,7 Liter V8 Motor mit 320 kW.

Doch so viel High-Tech hat seinen Preis. Mit einigen Extras sind schnell € 140.000 erreicht.