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Fahrberichte

Nissan Micra

Freitag, 30. Sep. 2011

1983 feierte der Nissan Micra seine Premiere. Seitdem ist er fester Bestandteil im Stadtbild. Nicht nur in seinem Heimatland Japan, sondern in 160 Ländern der Welt. Produziert wird das Weltauto an fünf Standorten. Die Versionen für Europa werden im neusten Werk in Indien produziert.

Der vierten Generation hat Nissan jetzt ein Diätprogramm verordnet. Dank neuem voll-Aluminium-Motor ist der Cityflitzer noch sparsamer und umweltverträglicher geworden.

Ein neues Feature ist der Parklücken-detektor. Nach der Aktivierung wählt der Fahrer mittels Blinker die Seite und der Wagen beginnt während der Vorbeifahrt entsprechende Lücken zu vermessen. Einparken muss der Fahrer allerdings selbständig. In der höchsten Ausstattungslinie Tekna gehört diese Unterstützung zum Serienumfang.

Ein weiterer Grund warum der Micra bei Städtern so beliebt ist, ist sein kleiner Wendekreis von nur 9 Metern 30.

Der freundliche Blick ist auch der aktuellen Generation geblieben. Dennoch haben die Designer die Front mit einem zweigeteilten Kühlergrill und einer dreidimensionaleren Schürze sportlicher und akzentuierter gestaltet.

Typisch Micra ist die bogenförmige Fenstergrafik. Ausschließlich als Fünftürer ist der Kleinwagen erhältlich.

Spoiler, Außenspiegel in Wagenfarbe und 15 Zoll Leichtmetallfelgen geben dem kleinen seinen sportlichen Look.

Mit dem Label Pure Drive kennzeichnet Nissan alle Modelle, die beim CO2-Ausstoß unter der Grenze von 129 Gramm pro Kilometer bleiben. Der neue Dreizylinder 1,2 Liter DIG-S Motor bringt es sogar auf nur 95 Gramm pro Kilometer.

Eine serienmäßige Start-Stopp-Automatik hilft beim Spritsparen. Auf diese Weise soll der neue 98 PS starke Motor im Schnitt nur 4,1 Liter benötigen.

Das Diät-Programm macht auch vor dem Innenraum nicht halt. 18 Prozent weniger Teile als in vergleichbaren Kleinwagen sind hier verbaut. Auf Wunsch gibt es auch eine Sitzheizung.

Die Preise für den Einstiegs-Nissan beginnen bei 10740 Euro. Für das getestete Modell mit Ledersitzen und extras bei Radio und Navigation kommen schnell um die 20.000 Euro zusammen.